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PS6-Release: Sony plant trotz steigender Speicherpreise wohl keine Verschiebung – laut Insider

PlayStation-Logo mit GDDR7-Speicher (Bildquelle: Sony PlayStation, Memphis Electronic GmbH, bearbeitet)
PlayStation-Logo mit GDDR7-Speicher (Bildquelle: Sony PlayStation, Memphis Electronic GmbH, bearbeitet)
Für PlayStation-Fans besteht vorerst kein Grund zur Panik wegen eines verspäteten PS6-Debüts. Laut dem Leaker „Moore’s Law Is Dead” hat Sony noch ein weiteres Jahr Zeit, bevor eine Entscheidung über eine mögliche Verschiebung des Release-Termins getroffen werden muss. Die Produktion der APU kann nämlich beginnen, ohne dass die aktuelle Knappheit an Speicherchips den Fertigungsprozess unterbricht.

Überhöhte Speicherpreise könnten die Gaming-Branche noch über Jahre hinweg belasten. Tom Henderson von Insider Gaming berichtete kürzlich, dass Sony eine Verschiebung des Release-Termins der PS6 in Erwägung zieht. In einem neuen Podcast äußerte sich der Technologie-Enthusiast des YouTube-Kanals „Moore’s Law Is Dead“ (MLID) dazu jedoch wie folgt: „Die Entscheidung, die Veröffentlichung der Konsole zu verschieben, ist noch nicht gefallen.“

Wie lange kann Sony auf sinkende Speicherpreise warten?

Laut dem bekannten Leaker hat PlayStation noch Zeit, bevor Pläne grundlegend geändert werden müssen. Er enthüllte, dass die Vereinbarung mit AMD über die Fertigung der vermuteten „Orion APU“ weiterhin bis Mitte 2027 im Zeitplan liegt. MLID zufolge muss Sony erst zu einem späteren Zeitpunkt im Produktionszyklus festlegen, wie viel DRAM das System letztlich erhalten wird.

Interessanterweise kommentierte Tom Henderson die jüngsten Gerüchte zum Release der PS6 in den sozialen Medien lediglich mit einem knappen „Lol“. Doch obwohl diese Reaktion einen Widerspruch suggeriert, hat MLID Hendersons Bericht in der Sache gar nicht bestritten. Der Chefredakteur von Insider Gaming hat lediglich festgestellt, dass Diskussionen darüber begonnen hätten, das Veröffentlichungsfenster der Konsole nach hinten zu verschieben.

MLID bestreitet nicht, dass Sony und Microsoft besorgt darüber sind, welche Auswirkungen die aktuelle Speicherknappheit auf die PS6 oder die nächste Xbox haben wird. Dennoch merkt er an, dass sich die Preise für DDR5-RAM rechtzeitig stabilisieren könnten, um den Zeitplan nicht zu gefährden. Die Unternehmen können die Entwicklungen noch ein weiteres Jahr beobachten und die Systeme dann Ende 2027 oder Anfang 2028 auf den Markt bringen.

Nachfrage nach der PS6 könnte verhalten ausfallen

Eine Verschiebung des Release-Datums würde bei den Fans womöglich gar keine allzu große Enttäuschung auslösen. Analysten bezweifeln, dass die Käufer bereit sind, ein noch teureres Gaming-System zu erwerben. Bereits bei der PS5 und der Xbox Series X gab es Preiserhöhungen, obwohl die Speicherpreise erst später derart dramatisch angestiegen sind.

Laut Berichten werden die Spezifikationen der PS6 die RDNA-5-Architektur unterstützen, was effizienteres Raytracing und Upscaling ermöglichen soll. Dennoch reicht dieser Leistungssprung möglicherweise nicht aus, um die Spieler zum Upgrade zu bewegen. Während die Konsolenhersteller also noch eine gewisse Atempause haben, genießt Valve diesen Luxus bei der Steam Machine nicht. Sowohl Insider Gaming als auch MLID haben bereits darüber diskutiert, dass das für das erste Quartal geplante Release-Fenster des Mini-PCs höchstwahrscheinlich gefährdet ist.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-01 > PS6-Release: Sony plant trotz steigender Speicherpreise wohl keine Verschiebung – laut Insider
Autor: Adam Corsetti,  4.01.2026 (Update:  4.01.2026)