Steam Machine könnte extrem teuer werden, ist laut Analyst selbst im besten Fall viel teurer als Sony PS5

Valve hat sich kürzlich zu den Upgrade-Möglichkeiten der Steam Machine geäußert, und dabei angegeben, dass der Preis und das Launch-Datum der Konsole aufgrund der DRAM-Krise "überdacht" werden müssen. Die Steam Machine soll immerhin noch im ersten Halbjahr 2026 ausgeliefert werden, also bis Ende Juni. Der Analyst Mat Piscatella deutet im Gespräch mit GamesRadar+ nun darauf, dass der Preis deutlich höher ausfallen könnte als etwa die UVP der Sony PlayStation 5 (ca. 479 Euro auf Amazon).
Der Analyst geht davon aus, dass die Steam Machine letztendlich als PC mit einigen Komfort-Funktionen einer Konsole vermarktet werden soll, ähnlich wie die Xbox der nächsten Generation. Dass Valve bisher keinen Preis bestätigt hat, ist nicht überraschend, da sich die Produktionskosten durch die rapide steigenden DRAM- und SSD-Preise stetig erhöhen. Laut Mat Piscatella wären 700 US-Dollar in Anbetracht der aktuellen Situation schon ein ausgesprochen aggressiver Preis, bei dem Valve einen Teil der Kosten schluckt. Auch ein Preis jenseits der 1.000 US-Dollar soll aber möglich sein, abhängig davon, wie sich die Komponenten-Preise bis zum Launch der Steam Machine weiter entwickeln.
Während die Steam Machine allemal eine interessante Alternative zu klassischen Gaming-PCs und Konsolen ist, wäre das Gerät mit einem Preis von über 1.000 Euro im Hinblick auf die gebotene Leistung alles andere als attraktiv. Denn Valve nutzt größtenteils Hardware von der Stange, der Grafikchip entspricht fast exakt einer AMD Radeon RX 7600M. Damit ist die Steam Machine nicht nur langsamer als die fünf Jahre alte Sony PlayStation 5, sondern unterliegt in vielen Spielen sogar der Nvidia GeForce RTX 5050 Laptop-GPU, die schon in 899 Euro teuren Gaming-Laptops zu finden ist.




















