Steam Machine: Valve bestätigt Upgrade-Möglichkeiten, deutet auf Verzögerung und höheren Preis

Die Steam Machine wurde im vergangenen November angekündigt, Details zum Preis und zur Verfügbarkeit sollten Anfang 2026 bestätigt werden. In einem Blogeintrag schreibt Valve nun, dass der Konzern diese Informationen eigentlich schon ankündigen wollte, die DRAM-Krise sorgt aber dafür, dass kritische Komponenten wie der Arbeitsspeicher nur knapp verfügbar sind, und die Kosten dafür fast täglich steigen.
Aus diesem Grund sollen der Launch-Zeitplan und der Preis der Steam Machine und des Steam Frame VR-Headsets "überdacht" werden, womit Valve sowohl eine Verzögerung als auch eine Preiserhöhung im Vergleich zum ursprünglichen Plan andeutet. Beide Produkte sowie der Steam Controller kommen voraussichtlich dennoch im ersten Halbjahr 2026 auf den Markt. Valve will nähere Informationen veröffentlichen, sobald diese verfügbar sind.
In der Zwischenzeit nutzt Valve die Gelegenheit, um einige Fragen zur Steam Machine zu beantworten. Allen voran bestätigt der Konzern, dass sowohl die M.2-2280-SSD als auch die beiden DDR5-SO-DIMMs nach dem Kauf aufgerüstet werden können, was vor allem für Kunden interessant sein dürfte, welche die Konsole auch als PC-Ersatz verwenden. Die Abdeckung der Vorderseite kann getauscht werden, Valve will Zubehör-Herstellern die offiziellen Spezifikationen zur Verfügung stellen, sodass auch Drittanbieter-Designs verfügbar sein sollten.
Abschließend widmet sich Valve den Performance-Bedenken, die kaum verwunderlich sind, da die Steam Machine die Hardware eines Einsteiger-Gaming-Laptops nutzt. Laut Valve würden die meisten Steam-Spiele auf der Steam-Machine in 4K-Auflösung mit 60 Bildern pro Sekunde laufen – solange AMD FSR-Upscaling verwendet wird. Valve arbeitet derzeit an Unterstützung für HDMI VRR sowie an verbessertem Upscaling. Letztendlich dürfte die Performance der AMD Radeon RX 7600M bei sehr anspruchsvollen Spielen aber ein Flaschenhals sein.



















