Der Epic Games Store konnte im Jahr 2025 gleich mehrere der eigenen Rekorde brechen, denn die Steam-Alternative konnte im vergangenen Jahr 78 Millionen monatlich aktive Nutzer verzeichnen, die insgesamt über 400 Millionen US-Dollar für Drittanbieter-Spiele ausgegeben haben, Fortnite ist dabei nicht mitgerechnet. Insgesamt sollen Kunden 2,78 Milliarden Spielstunden in Drittanbieter-Spielen verbracht haben, wobei viele davon auf die wöchentlichen Gratis-Spiele entfallen dürften.
Der Epic Games Store hat aber nach wie vor das Nachsehen gegen Steam, nicht nur was den Umsatz und die Anzahl der aktiven Kunden betrifft, sondern auch im Hinblick auf die Qualität der Software. Der Epic Games Store belegt weitaus mehr System-Ressourcen als Steam, reagiert langsamer auf Mausklicks und verzichtet auf viele Komfort-Features. Das soll sich bald ändern, denn Epic Games hat nun angekündigt, den Code des Epic Game Stores größtenteils neu zu schreiben – ab Sommer soll die App wesentlich schneller reagieren, kürzere Ladezeiten und eine höhere Stabilität bieten.
Epic Games will darüber hinaus viele Community-Features von Steam kopieren, und Spielern die Möglichkeit geben, ein aussagekräftiges Profil samt Avatar anzulegen, und mit Freunden per Sprach-Chat zu kommunizieren. Dieser Chat ist nicht an einzelne Spiele gekoppelt, und soll somit auch dann funktionieren, wenn nicht alle Teilnehmer dasselbe Spiel zocken. Zu diesem Zweck führt Epic Games im zweiten Quartal 2026 auch Freundesgruppen ein, die unabhängig von Spielen sind. Abschließend sollen Spiele, die sowohl am Smartphone als auch am PC verfügbar sind, künftig einmal gekauft und auf beiden Plattformen gespielt werden können.























