Silent Hill: Townfall – Trailer zeigt Ego-Perspektive und neues Radio, Xbox-Fans gehen leer aus

Sony veröffentlichte gestern eine Flut neuer Informationen zum kommenden Silent Hill: Townfall. Die wohl umstrittenste Änderung ist der Wechsel von der Third-Person- zur Ego-Perspektive – ein Schritt, den man zuletzt bei den Resident Evil-Spielen sah, als die Reihe mit Resident Evil 7 neu startete und der auch im kommenden Resident Evil Requiem als Option angeboten wird.
Der neueste Teil entfernt sich zudem von der Stadt, die der Serie ihren Namen gab, und spielt stattdessen in einem Ort namens St. Amelia. Dieser neue Schauplatz scheint eine Insel zu sein oder zumindest nur über den Wasserweg erreichbar zu sein, wenn man nach den im Trailer gezeigten Fährzeiten urteilt. Auch das ikonische Radio von Silent Hill wurde neu gestaltet und durch einen Röhrenfernseher (CRTV) im 80er-Jahre-Stil ersetzt.
Während dieser eine ähnliche Funktion wie das kratzige Rauschen früherer Spiele bietet, um Gegner in der Nähe anzuzeigen, erlaubt es der Fernseher den Spielern, verborgene Details in der Umgebung sichtbar zu machen, Bedrohungen zu orten und durch Signale, die in der Stadt empfangen werden, mehr über die Geschichte zu erfahren.

Einer der größten Kritikpunkte an Silent Hill: f ist – trotz hervorragender Kritiken – das Kampfsystem. Obwohl sich die beiden Spiele aufgrund des Perspektivwechsels nicht direkt vergleichen lassen, scheint Silent Hill: Townfall eine Reihe von Nah- und Fernkampfwaffen zu bieten, während gleichzeitig Stealth und die bloße Flucht als praktikable Gameplay-Optionen hervorgehoben werden.
Das Setting der Geschichte wird sich offensichtlich von dem des Silent Hill 2 Remakes und von Silent Hill: f unterscheiden, soll aber dennoch das Gefühl der Silent Hill-Spiele beibehalten, das Fans gewohnt sind, und eine „tiefgründige Erzählung sowie anspruchsvolle Rätsel“ bieten.
Bisher gibt es noch kein Veröffentlichungsdatum für Silent Hill: Townfall auf der PlayStation 5 (449 Euro bei Amazon) oder dem PC. Das Spiel kann jedoch bereits im PlayStation Store auf die Wunschliste gesetzt werden, was hoffentlich bedeutet, dass Neuigkeiten zum Release nicht mehr allzu fern sind. Xbox-Nutzer gehen derweil leer aus, was einmal mehr unterstreicht, dass die Xbox möglicherweise am Ende ihrer Kräfte ist.















