Leak: PS6 mit 30 GB RAM erwartet – aber nicht ohne Preiserhöhung

Sony dürfte sich mit der offiziellen Enthüllung der PS6 noch Zeit lassen, doch Leaks und Gerüchte zeichnen bereits ein immer klareres Bild. Die Konsole soll aktuellen Erwartungen zufolge irgendwann im Jahr 2026 vorgestellt werden. Einige Gerüchte gehen davon aus, dass die Produktion Mitte 2027 startet, während der Marktstart für Herbst 2027 oder Anfang 2028 geplant ist. Nun liefert ein neuer Leak Details zu einer zentralen Komponente: dem Arbeitsspeicher.
Die neuesten Informationen stammen von Kepler L2 – einer Quelle, die in der Vergangenheit mehrfach mit zuverlässigen Hardware-Leaks aufgefallen ist. Demnach soll die PS6 mit 30 GB GDDR7-RAM ausgestattet sein – rund 6 GB mehr, als frühere Gerüchte vermuten ließen. Laut dem Leak setzt Sony auf ein 160-Bit-Speicherinterface mit einer Speicherbandbreite von 640 GB/s. Dabei sollen 3-GB-Speichermodule zum Einsatz kommen, insgesamt zehn Stück auf dem Mainboard. Sollte sich das bestätigen, wäre das ein deutlicher Schritt nach vorn gegenüber der aktuellen PS5, die mit 16 GB GDDR6-RAM ausgestattet ist.
Allerdings gibt es einen wichtigen Punkt zu berücksichtigen: Die Tech-Branche steckt derzeit in einer angespannten Marktlage. RAM-Preise steigen spürbar, und anhaltende Lieferengpässe gelten für die kommenden Jahre als wahrscheinlich. Mehr Arbeitsspeicher würde zwar die Leistung der Konsole verbessern, könnte aber auch die Produktions- und Verkaufskosten deutlich erhöhen.
Ein Nutzer merkt an, dass 20 GB RAM für die PS6 eine sinnvollere Wahl wären – insbesondere angesichts der steigenden Speicherpreise. Seiner Einschätzung nach könnte der Sprung auf 30 GB den Verkaufspreis der Konsole um weitere 100 US-Dollar erhöhen. Kepler L2 widersprach dieser Einschätzung und erklärte, dass 20 GB für die Anforderungen der PS6 nicht ausreichen würden. Zwar räumte er ein, dass der zusätzliche Speicher die Kosten um etwa 100 US-Dollar erhöhen könnte, geht jedoch davon aus, dass Sony diese Mehrkosten in den ersten ein bis zwei Jahren in Kauf nehmen müsse, bis sich die Speicherpreise wieder stabilisiert.












