Steigende Speicherpreise wirken sich bereits spürbar auf die Kosten von PCs aus, und auch Konsolen könnten davon betroffen sein. Cloud-Gaming gilt in diesem Zusammenhang als mögliche Alternative, da viele Dienste auch auf leistungsschwächeren Rechnern laufen. Allerdings bleibt die zusätzliche Latenz ein zentraler Kritikpunkt, weshalb einige Spieler das Streaming ihrer Lieblingstitel weiterhin meiden. Der Razer Wolverine V3 Bluetooth soll wettbewerbsfähiges Spielen auf Apps für LG-Fernseher sowie auf Handhelds ermöglichen.
Auf der CES 2026 bewarb das Unternehmen den Controller als den „weltweit ersten Bluetooth-Controller mit extrem niedriger Latenz“. Ob dieses ambitionierte Versprechen in der Praxis Bestand hat, müssen unabhängige Tests zeigen. Razer stellt jedoch eine branchenführende Reaktionszeit von 2 Millisekunden in Aussicht.
Eine weiteres erfreuliches Feature des neuen Razer-Controllers sind seine TMR-Thumbsticks. Das Peripheriegerät übernimmt dieses Upgrade vom kürzlich veröffentlichten Wolverine V3 Pro 8K. Während driftresistente Hall-Effekt-Sticks eine verbesserte Haltbarkeit bieten, sollen TMR-Sensoren noch präzisere Eingaben ermöglichen. Darüber hinaus kommt ihre geringere Leistungsaufnahme insbesondere drahtlosen Geräten zugute.
Sonst auf das Wesentliche beschränkt
Cloud-Gaming-Enthusiasten finden auf der Rückseite zwei Zusatztasten, die an Gaming-Mäuse erinnern, die reaktionsschnelle und präzise Eingaben ermöglichen sollen. Ansonsten setzt der Controller auf ein weitgehend standardisiertes, Xbox-ähnliches Layout. Um das Spielen im Wohnzimmer zu erleichtern, stehen zudem Bedienelemente für Mikrofon und TV-Lautstärke zur Verfügung.
Razer hat den Controller mit Blick auf das LG Gaming Portal entwickelt. Das Hub ermöglicht den Zugriff auf beliebte Apps wie Xbox Cloud Gaming und Nvidia GeForce Now. Dennoch lässt sich das Gerät mit mehreren Bluetooth-Zielen verbinden, darunter auch Handhelds wie der ROG Xbox Ally X.
Selbst die den Xbox- und PlayStation-Konsolen beiliegenden Controller bieten Bluetooth-Konnektivität. Bemerkenswert ist zudem, dass Sony kürzlich Multi-Source-Pairing für seinen DualSense eingeführt hat. Razer setzt daher auf Vorteile wie die TMR-Analogsticks, um diese Zielgruppe anzusprechen. Der neueste Wolverine V3 soll zudem unabhängig von der jeweiligen Verbindungsart denselben Funktionsumfang bieten.
Quelle(n)
Razer PR





















