Die CES 2026 ist mittlerweile halb vorbei und viele PC-Enthusiasten hatten gehofft, dass die Messe große GPU-Ankündigungen von Nvidia mit sich bringen würde. Erwartet wurde vor allem die Enthüllung der RTX-50-Super-Serie, doch Nvidia hatte bereits im Vorfeld bestätigt, dass auf der Veranstaltung keine neuen Grafikkarten vorgestellt werden. Eine konkrete Begründung nannte das Unternehmen nicht, möglich ist jedoch, dass die anhaltende Speicherknappheit eine Rolle spielt.
Wenngleich wenn die CES keine GPU-Ankündigungen geliefert hat, sind dennoch neue Informationen zu Nvidias nächster Grafikkartengeneration aufgetaucht. Laut Kopite7kimi, einem bekannten und als zuverlässig geltenden Hardware-Leaker, sollen die GPUs der RTX-60-Serie auf der Rubin-Architektur basieren. Intern sollen dabei sogenannte GR20x-Dies zum Einsatz kommen. Ganz neu ist diese Architektur allerdings nicht: Rubin kam bereits bei Nvidias CPX-AI-GPU zum Einsatz, die im September vergangenen Jahres vorgestellt wurde.
Darüber hinaus behauptet Kopite7kimi, dass Nvidia die RTX-60-Grafikkarten in der zweiten Hälfte des Jahres 2027 veröffentlichen will. Dieser Zeitplan passt zu Nvidias bisherigem Veröffentlichungsrhythmus, bei dem neue große Architekturen in der Regel im Abstand von mehreren Jahren erscheinen und nicht jährlich. Allerdings sollte man im Hinterkopf behalten, dass der durch den KI-Boom verursachte Speichermangel weiterhin ein zentrales Problem in der gesamten Hardwarebranche darstellt. Sollte sich die Lage nicht entspannen, könnte Nvidia gezwungen sein, den Start der Serie zu verschieben.














