Razer hat das Audio-Headset Project Motoko vorgestellt – gedacht für den alltäglichen Einsatz und gezielt für Nutzer, die KI-Systeme trainieren oder regelmäßig damit arbeiten.
Das Gerät lässt sich als eine Art AR-Headset ohne Display beschreiben. Zwei integrierte Kameras ermöglichen es der KI, die Umgebung des Trägers in Echtzeit zu erfassen und Fragen zur sichtbaren Welt zu beantworten. Project Motoko ist dabei mit verschiedenen KI-Systemen kompatibel – darunter Gemini, Grok und OpenAI.
Der Nutzer kommuniziert per Sprache mit der KI – möglich machen das integrierte Nah- und Fernfeldmikrofone, die Stimmen und Geräusche aus allen Richtungen klar erfassen. Die Antworten der KI erfolgen über die Over-Ear-Lautsprecher des Headsets. Angetrieben wird das System von einem Snapdragon-SoC, der laut Razer auch Onboard-AI- und XR-Funktionen ermöglicht – konkrete Details dazu stehen allerdings noch aus.
Neben dem Einsatz im Alltag – etwa zum Zusammenfassen sichtbarer Texte oder zur Beantwortung von Fragen zu Objekten – kann Project Motoko auch für das Training humanoider Roboter genutzt werden. Die Kameras sitzen auf Augenhöhe und erfassen so das Sichtfeld des Nutzers. Dadurch kann ein Humanoid lernen, menschliche Bewegungen und Handlungen detailgetreu zu imitieren.
Interessierte Leserinnen und Leser sowie Entwickler können sich benachrichtigen lassen, sobald das Headset verfügbar ist.











