Roguelike-Titel wie Hades oder Enter the Gungeon erfreuen sich schon lange großer Beliebtheit. Die Grundidee: Man versucht, so weit wie möglich zu kommen und fängt nach einer Niederlage wieder von vorn an. Das Genre ist vor allem etwas für diejenigen, die Lust auf ein paar spaßige Gaming-Sessions haben, ohne sich einem Spiel zu sehr verpflichten zu müssen. In einem der neuesten Genre-Vertreter ist der Held kein Halbgott oder legendärer Krieger, sondern ein Teddybär.
In Teddy Knight spielt man einen Teddybären-Ritter, der zum Einsatz gerufen wird, um gegen die böse Hexe Baba Yaga und ihre Spielzeug-Schergen anzutreten. Statt klassischer Fantasy-Welten dient eine düstere Spielzeugkiste als Schauplatz. Zwischen Bauklötzen und kaputtem Spielzeug kämpft sich der knuddelige Held durch immer neue Areale, die bei jedem Durchlauf neu zusammengesetzt werden. Die Kämpfe laufen aus der Top-Down-Perspektive ab und setzen stark auf physikbasierte Mechaniken. Gegner lassen sich nicht nur mit dem Schwert besiegen, sondern auch gezielt durch die Gegend schleudern oder von Kanten stoßen. Typisch für das Roguelike-Genre sammelt man während eines Runs verschiedene Upgrades, die den Spielstil deutlich verändern können.
Bei Spielern scheint Teddy Knight bislang gut anzukommen. Die 13 zum Zeitpunkt der Recherche vergebenen Bewertungen sind jedenfalls zu 92 Prozent positiv. Laut den Rezensionen mögen Spieler nicht nur das kurzweilige Gameplay, sondern auch die gute Controller-Steuerung und das gelungene Design mit frischem Setting. Positiv hervorzuheben sind auch die geringen Systemanforderungen und der niedrige Speicherbedarf von nur 2 GB. Technisch soll das Spiel allerdings noch nicht perfekt ausgereift sein. Die Kompatibilität mit dem Steam Deck (derzeit 680 Euro auf Amazon) ist unbekannt.















