Es ist kein Geheimnis, dass Foldables trotz aller Fortschritte der letzten etwa acht Jahre noch immer bei Weitem nicht so robust sind wie klassische Smartphones. Das liegt praktisch auf der Hand, denn bewegliche Teile bringen stets zusätzliche Komplexität mit sich – und damit auch mehr potenzielle Schwachstellen.
So gibt Samsung beispielsweise an, dass sein aktuelles Top-Foldable, das Z Fold 7, auf bis zu 500.000 Faltvorgänge ausgelegt ist. Anders gesagt: Würde jemand sein Z Fold 7 (aktuell rund 1.590 Euro auf Amazon) ganze 100-mal pro Tag auf- und zuklappen, würde es statistisch gesehen rund 13,6 Jahre dauern, bis das Gerät den Geist aufgibt. Natürlich gibt es Ausreißer – und nicht wenige Foldables verabschieden sich deutlich früher.
Flappy Bird mit einer buchstäblichen Wendung
Wer sein Foldable aus welchem Grund auch immer wirklich bis an die Grenzen belasten möchte, darf sich freuen: Flappy Bird lässt sich nun auf Foldables im Speedrun spielen. Auf den ersten Blick wirkt das harmlos, doch es gibt einen entscheidenden Twist: Diese von X-Nutzer Rebane geteilte Version mit dem treffenden Namen Foldy Bird verlangt vom Spieler, das Gerät aufzuklappen, statt auf den Bildschirm zu tippen. Das Aufklappen simuliert dabei den Flügelschlag – gewissermaßen wie bei einem echten Vogel.
Sobald das Display aufschnappt wird, simuliert das Spiel – das direkt in Chrome läuft – einen Fingertipp, woraufhin der Vogel nach oben springt. Der restliche Spielablauf bleibt unverändert: Ziel ist es weiterhin, möglichst vielen Hindernissen auszuweichen, während man gegen die Schwerkraft kämpft – und in diesem speziellen Fall zusätzlich gegen das Scharnier des Foldables.
Unnötig zu sagen, dass es sich hierbei klar um ein Hobbyprojekt mit augenzwinkerndem Charakter handelt, das eher als praktischer Scherz gedacht ist. Unsere Leser sollten daher beim Spielen mit ihrem Foldable unbedingt Vorsicht und Umsicht walten lassen.














