Arc Raiders setzt beim Matchmaking auf ein neues Prinzip: Statt Spieler ausschließlich nach ihrem Können zusammenzuführen, berücksichtigt das System nun auch das tatsächliche Spielverhalten. Bestätigt wurde das von Embark-CEO Patrick Söderlund in einem Live-Gameplay-Interview mit Dean Takahashi (GamesBeat) vom 30. Dezember.
Im Gespräch erklärte Söderlund, dass Arc Raiders seit Kurzem ein erweitertes Matchmaking nutzt, das neben klassischem Skill-Based Matchmaking auch die PvP- bzw. PvE-Neigung der Spieler analysiert. Intern spricht Embark von einem „aggressionsbasierten Matchmaking“. Konkret bedeutet das: Spieler, die häufig andere Raider angreifen, treffen tendenziell auf ähnlich offensive – und potentiell toxische – Spieler. Wer sich stärker auf Erkundung, Loot und kooperatives PvE konzentriert, landet eher in ruhigeren Matches mit gleichgesinnten Spielern. Laut Söderlund sind das aber keine festen Kategorien, sondern eher Tendenzen.
In der Praxis funktioniert das neue Matchmaking in Arc Raiders so:
- Skill-Based Matchmaking (SBMM) als Grundlage
- Trennung nach Gruppengröße (Solo, Duo, Trio)
- Verhaltensanalyse als ergänzender Faktor (PvP- vs. PvE-Ausrichtung)
Das angepasste Matchmaking wirkt wie eine direkte Antwort auf monatelange Diskussionen innerhalb der Community. Viele Spieler hatten spekuliert, ob Arc Raiders intern bereits zwischen aggressiven PvP-Spielern und kooperativen Raidern unterscheidet – nun gibt es erstmals eine offizielle Bestätigung. Wann das Matchmaking angepasst wurde, lässt sich allerdings nicht nachvollziehen. Die Reaktionen der Community sind überwiegend positiv. Kommentatoren unter dem YouTube-Video mögen nicht nur die ungewöhnliche Art des Matchmakings, sondern loben auch Söderlungs Offenheit – und die Tatsache, dass er aktiv mitspielt.
Übrigens: Arc Raiders ist auch für das Steam Deck verifiziert (derzeit 680 Euro auf Amazon).
Quelle(n)
GamesBeat's via YouTube
Bildquelle: Steam











