In Arc Raiders ist seit der Veröffentlichung im Oktober 2025 viel passiert. Fans haben epische Momente erlebt, eine Watchlist für besonders toxische Spieler erstellt, das Game eigenmächtig in die Ego-Perspektive versetzt und mittlerweile so viel Erfahrung gesammelt, dass die normalen Robotergegner oft kaum noch eine echte Herausforderung darstellen. Genau hier sehen die Entwickler Handlungsbedarf.
Wie Virgil Watkins, Desgin Lead bei Embark Studios, in einem Interview mit GamesRadar mitteilt, soll das PvE-Gameplay weiter „eskalieren“. Dabei will man nicht nur auf neue Typen normaler Arcs mit neuen Waffen und Angriffsmustern setzen, sondern scheinbar auch deutlich größere Gegner ins Spiel bringen. Watkins verweist dabei auf etwas, das aufmerksame Spieler längst entdeckt haben dürften: riesige, beinahe bergartige Arcs, die im Hintergrund einiger Karten auftauchen. Was die Maps angeht, sind für 2026 übrigens auch ein paar Neuzugänge angekündigt.
Diese Kolosse sind aktuell nicht mehr als visuelle Teaser, Embark würde sie aber anscheinend gerne ins Gameplay integrieren. Das Problem: Solche Giganten würden laut Watkins „den Server sprengen“. Eine Bestätigung, dass die Kolosse aus dem Hintergrund zeitnah ins Gameplay übernommen werden, ist das also nicht. Insofern es technisch machbar ist, könnte es aber irgendwann passieren – und die Riesen-Arcs hätten durchaus das Potential, das Endgame drastisch zu verändern.
Der aktuelle Endgame-Loop besteht daraus, dass Spieler Bosse farmen, um Ausrüstung herzustellen, die wiederum gegen genau diese Bosse effektiv ist. Auf lange Sicht dürfte sich das als ermüdend erweisen. Die Giganten könnten hier möglicherweise eine neue Endgame-Stufe einführen, die dem Boss-Farming ein höheres Ziel gibt. Auf Reddit ist man den Ankündigungen gegenüber recht positiv gestimmt.
















