Arc Raiders gehört zweifelsohne zu den größten Multiplayer-Überraschungen des Jahres 2025. Die Community gilt zwar als etwas toxisch, doch alles in allem scheint man mit dem selbsternannten Extraction Adventure ziemlich zufrieden zu sein. Das könnte sich aber bald ändern, denn Embark-CEO Patrick Söderlund hat im Rahmen eines Ingame-Interviews ein paar Infos preisgegeben, die Fans gar nicht gefallen.
Spieler sollten perspektivisch untereinander handeln können. Wörtlich sprach er davon, dies sei „der Anfang von etwas Spannendem“. Konkrete Details nannte er nicht, doch allein die Andeutung eines Marktplatzes reichte aus, um die Community zu alarmieren. Aktuell existiert in Arc Raiders kein offizielles Handelssystem. Dennoch hat sich längst ein inoffizieller Schwarzmarkt über Discord-Server und externe Plattformen etabliert. Ein offizieller Marktplatz – potenziell mit Monetarisierung ähnlich dem Steam Marketplace – würde dieses Verhalten legitimieren und zentralisieren.
Als Reaktion auf das Interview veröffentlichte u/G-SW-7892 am 6. Januar einen Thread auf Reddit mit dem eindringlichen Titel: „Embark, ruiniert dieses Spiel nicht mit einem Marktplatz!“. Der Thread sammelte in kurzer Zeit mehr als 750 Kommentare, die sich weitestgehend einig sind: Ein Marktplatz würde das zentrale Spielgefühl untergraben, den Wert des Loots schmälern und die allgemeine Motivation senken. Die zentralen Argumente der Community sind:
- Loot-Verlust: Wenn Items kaufbar sind, verliert Beute ihren emotionalen und spielerischen Wert.
- Motivationseinbruch: Raids und Extractions lohnen sich weniger, wenn Fortschritt erkauft werden kann.
- Fehlende Basis: Der aktuelle Loot-Pool gilt als zu klein für ein funktionierendes Wirtschaftssystem.
Eine offizielle Bestätigung zu einem Ingame-Handssystem steht zwar noch aus, die Meinung der Community ist aber jetzt schon eindeutig. Ob Embark diese Warnsignale ernst nimmt, dürfte entscheidend für die Zukunft von Arc Raiders sein.
Quelle(n)
GamesBeat's Dean Takahashi via YouTube, Reddit

















