Trotz des unglaublichen Erfolgs von Baldur’s Gate 3 hat Larian Studios keine Pläne für DLCs oder eine Fortsetzung. Der Entwickler hat inzwischen die Zusammenarbeit mit Wizards of the Coast (WotC), dem Inhaber der Marke Dungeons & Dragons, beendet. Das macht auch einen Port für die Switch 2 unwahrscheinlich, wie Larian-CEO Swen Vincke gerade bestätigt hat. Ein neuer Leak deutet jedoch darauf hin, dass die Trennung nicht so einvernehmlich verlief, wie Vincke bisher vorgab.
Der Switch 2 fehlt weiterhin ein extrem beliebtes RPG
Die kreative Kraft hinter dem rundenbasierten RPG nahm an einer Fragerunde auf Reddit teil. Während Swen Vincke dort Bedenken zum Einsatz von generativer KI ansprach, überbrachte er Nintendo-Fans auch schlechte Nachrichten.
Auf die Frage nach den Chancen für ein Switch-2-Spiel sagte er: „Wir hätten es geliebt, aber es war nicht unsere Entscheidung.“ Im Anschluss an das Q&A äußerte sich der Leaker NateTheHate2 dazu, warum eine Switch-2-Version von Baldur’s Gate 3 nicht erscheinen wird.
Mit Blick auf Larian sagte er: „Das Verhältnis zu Hasbro/Wizards of the Coast ist nicht gesund.“ Später führte er aus: „Ich habe verschiedene Gründe gehört, aber alles läuft darauf hinaus, dass das Verhältnis zwischen Larian und Hasbro/WotC momentan an einem Tiefpunkt ist.“
Zuvor hatte Vincke enthüllt, dass die Entwicklern ihre Leidenschaft für die Produktion weiterer Inhalte für Baldur’s Gate 3 oder eines neuen Spiels im D&D-Stil verloren hätten. Stattdessen entschied man sich für neue Projekte und kehrte kürzlich zum Divinity-Franchise zurück. Dennoch hätte das Studio BG3 offenbar gerne noch auf Nintendos Konsole gebracht, bevor es weiterzieht.
Falls Baldur's Gate 4 erscheint, dann höchstwahrscheinlich nicht von Larian
Da es um enorme Profite geht, vermuten viele Beobachter, dass hinter der Geschichte mehr steckt, als bisher bekannt ist. Einige Fans verweisen auf eine DMCA-Urheberrechtsbeschwerde von Wizards of the Coast gegen eine Stardew-Valley-Mod mit Charakteren aus dem RPG. Vincke hatte diesem Fan-Projekt zuvor ausdrücklich seine Zustimmung gegeben. Zudem entließ Hasbro, der Mutterkonzern von WotC, im Jahr 2023 eine große Anzahl von Mitarbeitern. Einige dieser Angestellten waren maßgeblich am Aufbau der Partnerschaft mit Larian Studios beteiligt.
Trotz des Potenzials für böses Blut bestanden beide Seiten darauf, dass es keine Spannungen zwischen den Unternehmen gebe. NateTheHate2 schlussfolgert jedoch, dass die Parteien gewisse Unstimmigkeiten lieber privat halten wollen. Unabhängig davon, ob die Hardware-Spezifikationen der Switch 2 Baldur’s Gate 3 unterstützen würden, sehen die Aussichten auf einen Port nun düster aus.



















