ARC Raiders soll im Laufe des Jahres 2026 mehrere neue Karten bekommen. Laut den Entwicklern sollen sich diese deutlich voneinander unterscheiden – und nicht nur größere oder kleinere Varianten bestehender Areale darstellen.
In einem Interview mit GamesRadar bestätigte Design Lead Virgil Watkins, dass Embark Studios aktuell an mehreren neuen Maps arbeitet. Zwar wurde bislang noch keine vollständige Roadmap veröffentlicht, Watkins zufolge sollen Spieler jedoch bald einen Überblick über die geplanten Inhalte für die kommenden Monate erhalten. Diese Roadmap wird nicht nur neue Karten umfassen, sondern auch Waffen, Gegner, Missionsziele und weitere Gameplay-Erweiterungen.
Watkins erklärte zudem, dass sich Embark derzeit noch auf kein genaues Update-Tempo festlegt. Statt eines starren Zeitplans beobachtet das Team, wie die Spieler mit dem Spiel interagieren. Einige Updates entstehen direkt aus Spielerfeedback und -verhalten, andere sollen das Spiel bewusst in neue Richtungen lenken. Größere Updates werden jeweils um ein klares Thema herum konzipiert, sodass sich neue Inhalte wie ein geschlossenes Erlebnis anfühlen – und nicht wie eine einzelne Map, die lediglich zur Liste hinzugefügt wird.
„Ein Teil davon ist eine Reaktion auf das, worüber ihr hier sprecht – also darauf, wie Spieler tatsächlich mit dem Spiel interagieren und was sie tun. Aber ein großer Teil besteht für uns auch darin, zu überlegen, wie wir das Erlebnis weiterentwickeln können.“ Watkings ergänzt: „Natürlich hat eine neue Map ihren eigenen Reiz, sie ist ein neuer Ort zum Spielen. Aber was kommt danach? Thematisch und spielerisch? Wie wirken sich Gegner, Items und die Erlebnisse auf dieser Map auf das große Ganze aus? Es geht darum, diese thematische Geschlossenheit zu schaffen, sodass es sich anfühlt wie: ‚Hey Leute, das neue Was-auch-immer-Update für ARC Raiders ist draußen – lasst uns das ausprobieren.‘ Genau das versuchen wir für die kommenden Monate als Vorlage zu entwickeln.“
Beim Kartendesign sollen Spieler vor allem Vielfalt erwarten können. Einige der kommenden Maps werden kleiner und fokussierter ausfallen, andere könnten sogar größer werden als bestehende Gebiete wie Blue Gate oder Spaceport. Die Größe ist dabei jedoch nicht das Hauptziel. Entscheidend ist vielmehr, wie sich eine Map spielt. Dazu zählen unterschiedliche Umgebungen, Gegnertypen, Loot-Qualität sowie spezielle Bedingungen, die Bewegung und Kämpfe beeinflussen.
„Es werden dieses Jahr mehrere Karten erscheinen, und sie werden ein breites Größenspektrum abdecken, um unterschiedliche Arten von Gameplay zu ermöglichen. Ihr werdet also einige sehen, die kleiner sind – und andere, die vielleicht sogar noch größer ausfallen als das, was wir aktuell haben.“
Neue Karten dienen zudem als Testfeld für frische Gameplay-Ideen. Die Map Stella Montis führte beispielsweise selteneren Loot, neue Baupläne und exklusive Gegner wie den Shredder ein. Zukünftige Maps sollen einem ähnlichen Ansatz folgen, indem sie neue Belohnungen bieten und Spieler dazu bringen, den Einsatz ihrer Ausrüstung zu überdenken.
Abschließend wies Watkins darauf hin, dass auch technische Grenzen eine zentrale Rolle bei der Kartenentwicklung spielen. Serverleistung, Spieleranzahl, Gegnerdichte, Sichtweite und das allgemeine Spieltempo beeinflussen maßgeblich, wie eine Map gestaltet werden kann. Einige der bestehenden Karten reizen diese Limits bereits aus, weshalb Embark bei neuen Inhalten stets zwischen ambitioniertem Design und technischer Stabilität abwägen muss.
















