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Bungies Marathon setzt auf PS5 Pro mit nativer 5K-Auflösung und PSSR

Banner zur PS5-Pro-Version von Marathon wird angezeigt (Bildquelle: Sony PlayStation, Bungie – bearbeitet)
Banner zur PS5-Pro-Version von Marathon wird angezeigt (Bildquelle: Sony PlayStation, Bungie – bearbeitet)
Nachdem die Enthüllung kaum Begeisterung auslöste, setzt Marathon nun alles daran, Skeptiker des Genres umzustimmen. PlayStation-Fans dürften erleichtert sein, dass Bungies Projekt den Status PS5 Pro Enhanced trägt. Anders als die meisten Titel soll Marathon mit nativer 5K-Auflösung rendern, die anschließend auf 4K herunterskaliert wird.

Bungie hat die PC-Systemanforderungen für Marathon veröffentlicht und dabei auf eine sehr gute Performance auch auf leistungsschwächeren Rechnern hingewiesen. Auf mindestens einer Konsole soll der Extraction-Shooter jedoch mit einer ungewöhnlich hohen Auflösung laufen. Auf der PlayStation-Website heißt es, dass das Spiel als PS5 Pro Enhanced-Titel mit nativen 5K-Grafiken aufwartet.

In der offiziellen Beschreibung wird erklärt, dass PS5 Pro Enhanced „PlayStation Spectral Super Resolution (PSSR) mit internem 5K-Rendering kombiniert, um ein sauberes, stabiles 4K-Bild zu erzeugen, sodass die Sicht des Runners auch bei hektischer Action scharf bleibt“.

Diese Formulierung sorgt bei Fans für Verwirrung. Die meisten PS5-Pro-Spiele nutzen PSSR-Upscaling, um Inhalte mit geringerer Auflösung zu rendern und anschließend per KI auf 4K hochzuskalieren. Im Fall von Marathon scheint Bungie hingegen auf Supersampling zu setzen: Das Spiel wird intern in 5K berechnet und anschließend auf die gängige 4K-Auflösung von 3.840 × 2.160 Pixeln herunterskaliert.

Erweiterte Beschreibung zu Marathon auf PS5 Pro (Bildquelle: Sony PlayStation – bearbeitet)
Erweiterte Beschreibung zu Marathon auf PS5 Pro (Bildquelle: Sony PlayStation – bearbeitet)

Der Grund für Bungies ungewöhnlichen Ansatz dürfte in der Bildschärfe liegen. Durch internes 5K-Rendering und anschließendes Herunterskalieren werden Kanten geglättet und Aliasing reduziert. Das sorgt für ein saubereres Gesamtbild. Spieler könnten Gegner dadurch aus größerer Entfernung erkennen – ein möglicher Vorteil im kompetitiven Umfeld eines Extraction-Shooters..

Setzt Marathon auf hohe Auflösung, aber niedrige Bildrate?

Bungie hat bislang keine Angaben zur maximalen Bildrate für Sonys Flaggschiff-Konsole gemacht. Gerade bei einem Extraction-Shooter ist jedoch eine flüssige Darstellung entscheidend, da sie Bewegung und Orientierung auf den Maps deutlich erleichtert. Sollte Marathon tatsächlich so gut optimiert sein, wie es die PC-Systemanforderungen vermuten lassen, könnte die hohe Auflösung möglicherweise nicht zulasten der Framerate gehen.

In anderen PS5-Pro-Titeln hat eine schlecht implementierte PSSR-Funktion jedoch teils zu zusätzlicher Latenz geführt. Deshalb bieten manche Spiele Leistungsmodi, in denen das KI-Upscaling deaktiviert wird. Welche Optionen Marathon konkret bereithält, bleibt abzuwarten – Bungie hat dazu bisher keine Details veröffentlicht.

Kritiker merken generell an, dass noch zu wenige Spiele das Potenzial der teuren Konsole wirklich ausschöpfen. Einige Titel kämpfen trotz der zusätzlichen Hardware-Leistung mit technischen Problemen – Borderlands 4 gilt hier als prominentes Beispiel. Bungie scheint mit Marathon hingegen einen möglichst reibungslosen Start am 5. März, dem geplanten Veröffentlichungstermin, anzustreben.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-01 > Bungies Marathon setzt auf PS5 Pro mit nativer 5K-Auflösung und PSSR
Autor: Adam Corsetti, 21.01.2026 (Update: 21.01.2026)