Solitaire – oder eingedeutscht Solitär – ist eine absolute Legende unter den Computerspielen und zählt ohne Frage zu den am meisten gespielten Titeln überhaupt. Wie könnte es auch anders sein? Immerhin ist das Kartenspiel seit Anfang der 90er auf jedem Windows-PC zu finden – und fast jeder hat es schon mal gespielt. Forbidden Solitaire wirkt, als wäre das klassische Solitär erwachsen geworden – und ist ziemlich gruselig.
Wie im Trailer zu sehen ist, wird das typische Solitär-Gameplay hier um bizarre Minispiele und Zwischensequenzen ergänzt. Forbidden Solitaire verpackt das bekannte Kartenspielprinzip in ein düsteres Roguelike-Format mit blutigen Kartenschlachten, Monstern und spielverändernden Jokern. Ein scheinbar „freundliches Auge in der Wand“ verkauft Verbesserungen.
Im Gegensatz zum klassischen Solitär steckt hier auch eine Story dahinter. Es geht um eine CD-ROM aus dem Jahr 1995, die der Spieler 2019 in einem Secondhand-Laden entdeckt – ein angeblich verbotenes Spiel, das nie hätte erscheinen dürfen. Das Ziel: herausfinden, was dahintersteckt. Selbst das Deinstallieren des Spiels scheint Teil der Story zu sein. Die Spielzeit soll bei 3 bis 4 Stunden liegen. Forbidden Solitaire ist im Gegensatz zum Original also ein Spiel, das man durchspielen kann.
Eine Demo-Version ist seit dem 16. Januar auf Steam verfügbar und bietet etwa 25 bis 45 Minuten Spielzeit. Der Full-Release soll noch im ersten Quartal 2026 stattfinden. Anzumerken ist, dass es sich hierbei nicht um ein offizielles Microsoft-Solitär handelt, sondern um einen Indie-Titel von Grey Alien Games, der in Zusammenarbeit mit Night Signal Entertainment entwickelt wurde. Die Entwickler haben mit Shadowhand Solitaire und Regency Solitaire schon ein RPG- und ein Romantik-Format des Kartenspiels umgesetzt, die übrigens beide auch auf dem Steam Deck (derzeit 570 Euro auf Amazon) spielbar sind. Insofern sich der Preis an den bisherigen Veröffentlichungen orientiert, dürfte Forbidden Solitaire zwischen 10 und 15 Euro kosten.















