Emotionales Finale deutet auf neuen Schauplatz in Fallout Staffel 3 hin

Die zweite Staffel von Fallout wurde durch Walton Goggins’ tränenreiche Darstellung im Finale gekrönt, als er sich dem Ende seiner jahrhundertelangen Suche nach seiner Familie nähert. Für die Zuschauer, die mit ihm mitfiebern, folgt jedoch eine herbe Enttäuschung: „Er hat auf Hoffnung gesetzt“.
Nachdem er die Kryoröhren seiner Frau und Tochter öffnet, muss er feststellen, dass sie leer sind. Auf dem Stuhl seiner Frau findet er jedoch eine Postkarte mit der Aufschrift auf der Rückseite: „Colorado war eine gute Idee“. Die letzte Einstellung zeigt den Ghul, wie er auf die Rocky Mountains zugeht.
Da Colorado nun ins Spiel kommt, erwarten Fans möglicherweise, dass bestimmte Handlungsstränge aus Fallout Tactics: Brotherhood of Steel in der dritten Staffel der Serie adaptiert werden. In diesem Spiel erfahren wir von einem geheimen Vault, der nicht für Experimente oder Verwaltungszwecke gedacht war, sondern dazu diente, die „intellektuell Überlegenen“ Amerikas vor dem Krieg zu schützen.
Dieser Vault, bekannt als Vault 0, sollte als Kommandozentrale für alle anderen Vaults fungieren und nach Kriegsende die Neugestaltung der übrigen Menschheit koordinieren. Er war zudem der Ort, an dem der Präsident der Vereinigten Staaten in Sicherheit gebracht werden sollte – derselbe Präsident, dem Cooper Howard die kalte Fusion verabreicht hatte. Verkörpert wird er von Clancy Brown, der unter anderem als Kurgan in Highlander berühmt wurde.
Da sich der gute alte Coop bereits auf den Weg gemacht hat, verspricht das Wiedersehen ereignisreich zu werden – besonders angesichts der Legion, die ihnen dicht auf den Fersen ist, und der neuen Doktrin der Bruderschaft des Stahls unter Elder Quintus.
Fans spekulieren nun, dass wir diese Geschichte in der nächsten Staffel von Fallout sehen werden, zumal das Finale bereits die Zukunftspläne von „Quintus dem Zerstörer“ andeutet. Darin stellt er seinen Plan vor, eine neue tödliche Waffe zu beschaffen: Liberty Prime Alpha. Liberty Prime ist ein gigantischer Kampfroboter, der ursprünglich zur Abwehr einfallender chinesischer Armeen gebaut wurde und in der Lage ist, nukleare Sprengköpfe abzufangen und gegen die feindlichen Streitkräfte zurückzuschleudern. Die Alpha-Version gilt als nochmals verbesserte und gefährlichere Variante.
Eine weitere beliebte Fan-Theorie dreht sich um die mögliche Einführung einer neuen feindlichen Fraktion: The Enclave – eine streng geheime Organisation, deren Ziel es ist, die Zukunft der Menschheit zu kontrollieren und nach eigenen Vorstellungen zu formen. Damit verbunden ist das Gerücht, dass ein neuer Protagonist aus den Spielen seinen Weg in die Serie finden könnte: das schwer fassbare Mastermind hinter den Plänen der Enclave.
Derzeit handelt es sich dabei größtenteils um Spekulationen der Spiel-Community. Es wäre jedoch nicht überraschend, wenn die Autoren zentrale Elemente aus den Spielen übernehmen und den Rest für die Serie neu interpretieren würden. Schließlich scheint sich auch ein früheres Gerücht über die Überreste von Mr. House in der Serie nicht so zu bewahrheiten, wie zunächst vermutet.
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