KI in Spielen „ist hier und wird auch bleiben“, sagt Kingdom Come-Regisseur – und zeigt Beispiel

Generative KI ist ist ein heiß diskutiertes Thema in der Gaming-Branche – und die Meinungen gehen weit auseinander. Während Take-Two-Chef Strauss Zelnick Künstlicher Intelligenz jegliche kreative Leistung abspricht und von der generativen Nutzung Abstand nimmt, ist Metal Gear-Schöpfer Hideo Kojima der Meinung, dass KI in den kommenden 5 bis 10 Jahren zu maßgeblichen Veränderungen führen wird. Nun hat sich auch Daniel Vávra, Regisseur und Autor von Kingdom Come: Deliverance und dessen Nachfolger, auf X zum Thema geäußert – und vertritt dabei eine ähnliche Meinung wie Kojima.
Fragt man Daniel Vávra, ist KI in der Film- und Spieleindustrie keine vorübergehende Modeerscheinung, sondern eine unumkehrbare Entwicklung. „KI ist hier und wird auch bleiben“, so der Tscheche. Als Beleg dafür verweist Vávra auf einen fan-gemachten Trailer, der fotorealistische, filmisch inszenierte Szenen von Ritterkämpfen und brennenden Städten zeigt. Würde man einen solchen Trailer auf herkömmliche Weise produzieren, wären viele Menschen und wochenlanger Aufwand nötig. Der KI-Trailer wurde in nur zwei Tagen entwickelt – von nur einer Person. Für Vávra sind das Ergebnisse, die den Einsatz von KI „unvermeidbar“ machen.
Auch unter dem X-Post sind die Meinungen gespalten. Befürworter unterstützen Vávras Meinung und sehen in KI das Potential für eine Art Demokratisierung kreativer Arbeit und neue Möglichkeiten für Einzelpersonen. Kritische Stimmen warnen vor seelenloser Ästhetik und dem Verlust von Arbeitsplätzen. Wer selbst eine Meinung zu Thema hat, ist herzlich eingeladen, diese unten in der Kommentarspalte zu teilen.
Quelle(n)
Daniel Vávra via X (ehemals Twitter)
Bildquelle: Steam
























