NVIDIA hat eine native GeForce-NOW-App für Linux-PCs als Beta veröffentlicht. Zum Start werden Ubuntu 24.04 und aktuellere Versionen des Betriebssystems unterstützt. Laut Nvidia soll sich die Desktop-App deutlich näher an den Clients für Windows und macOS anfühlen als die bisherige Linux-Variante, die vor allem auf Steam-Deck-Workflows zugeschnitten war.
Was sich im Vergleich zum Browser-Streaming ändert
Auf unterstützten Systemen und mit passenden Abos bewirbt Nvidia Streaming-Ziele von bis zu 5K bei 120 FPS oder alternativ 1080p mit bis zu 360 FPS, abhängig von der jeweiligen Konfiguration. Zudem spricht das Unternehmen von „GeForce RTX 5080-Performance aus der Cloud“ – inklusive RTX-Features wie Raytracing und DLSS, sofern diese vom Dienst bzw. vom jeweiligen Spiel unterstützt werden.
Installation per Flatpak über Nvidias Installer
Die Linux-Beta wird über Nvidias Download-Seite als .bin-Installer bereitgestellt (nach chmod +x ausführbar). Laut Support-Dokumentation wird die App intern als Flatpak verteilt, was in vielen Fällen einen zusätzlichen Runtime-Download von rund 2 GB erfordert.
Systemanforderungen und aktuelle Einschränkungen (Beta)
Nvidias Linux-Setup-Guide nennt konkrete Bandbreitenempfehlungen, darunter 65 Mbit/s für 5K bei 120 FPS, sowie eine Latenz von unter 80 ms zu einem Nvidia-Rechenzentrum (empfohlen werden unter 40 ms). Gleichzeitig weist Nvidia auf mehrere Funktionslücken unter Linux hin, darunter kein HDR, kein AV1-Codec und kein Cloud G-Sync/VRR sowie weitere noch fehlende Feautres.

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Übersetzer: Marius Müller - Tech Writer
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Als Kind der 90er war mein Gameboy mein ständiger Begleiter. Nach der Schule wurde die PlayStation angeworfen. Als ich schließlich meinen ersten PC bekam, war es vollends um mich geschehen. Meine Leidenschaft fürs Gaming ist seitdem nie wieder abgeflacht. Für Notebookcheck zu schreiben bedeutet für mich, über Themen zu berichten, die mir wirklich am Herzen liegen – neben Gaming auch gerne über E-Mobilität, Fotovoltaik oder innovative Gadgets. Wenn ich gerade nicht am Rechner sitze, schiebe ich wahrscheinlich Wasserrettungsdienst an der Ostseeküste oder versuche, den Schattenseiten meines Geek-Lebens – nämlich dem langen Sitzen – in der lokalen Schwimmhalle entgegenzuwirken.