Der Kernel stellt das Herzstück einer Linux-Distribution dar, das sich um die hardware-nahen Prozesse des Betriebssystems kümmert. Doch auf die kürzlich veröffentlichte Kernel-Version 6.19 folgt nicht 6.20 – sondern stattdessen die Version 7.0. Diesen Sprung begründet der Linux-Schöpfer Linus Torvalds auf typisch scherzhafte Weise.
In der Release-Ankündigung des Linux-Kernel 6.19 erklärt Torvalds, er "habe schon wieder fast keine Hände und Zehen zur Verfügung", um die Minor-Version daran abzuzählen. Aus diesem Grund wird der nächste Kernel die Versionsnummer 7.0 tragen, so Linus Torvalds. Damit folgt er einer Tradition, die schon seit den Kernelversionen der 3.x-Reihe üblich ist.
Die wichtigsten Neuerungen des Linux-Kernel 7.0
Nicht nur die Versionsnummer des kommenden Linux-Kernel 7.0 ist nun bekannt, dessen erster Release-Candidate (RC) am 22. Februar 2026 erscheinen wird. Es gibt bereits einen Ausblick auf die neuen Features, die in die kommenden Kernel-Version Einzug halten werden.
So werden Anwendungen für kritische Aufgaben kurzzeitig mehr Rechenleistung anfordern, was unter dem Namen "Time Slice Extension" läuft. Zusätzlich kann das Logo im Bootprozess mit dem Linux-Kernel 7.0 mit eigenen Grafiken angepasst werden. Es liegt noch kein fester Zeitplan für das Erscheinen der finalen Version von Kernel 7.0 vor. Doch eine Veröffentlichung Mitte April 2026 scheint in Hinblick auf vorherige Releases wahrscheinlich.
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