Laut der neuesten Daten der International Data Corporation (IDC) ist der weltweite PC-Markt im vierten Quartal 2025 um 9,6 Prozent gewachsen, im gesamten Jahr wurde ein Wachstum von 8,1 Prozent auf 284,7 Millionen Einheiten verzeichnet. In der ersten Jahreshälfte sollen vor allem zwei Faktoren für dieses Wachstum verantwortlich sein: Das Support-Ende von Windows 10, das viele Nutzer zum Upgrade auf einen neuen PC bewegt hat, und die US-Zölle, die Konsumenten verunsichert haben.
Gegen Ende des Jahres war die DRAM-Krise offenbar der Hauptgrund für die steigenden Absätze – Kunden wollten den erwarteten Preiserhöhungen zuvorkommen und noch einen PC zum erschwinglicheren Preis ergattern. Lenovo bleibt der Weltmarktführer im PC-Markt, denn der Konzern konnte im vergangenen Jahr 70,8 Millionen Computer verkaufen, und somit einen Marktanteil von 24,9 Prozent sowie ein Wachstum von 14,5 Prozent erzielen.
HP landet mit 57,5 Millionen Verkäufen und 20,2 Prozent Marktanteil auf Platz zwei, gefolgt von Dell mit 41,1 Millionen verkauften Einheiten und 14,4 Prozent Marktanteil. Apple landet mit 25,6 Millionen verkauften Macs und einem Marktanteil von 9,0 Prozent auf dem vierten Platz, der Abstand zu Asus auf Platz 5 hat sich allerdings verringert, denn Asus konnte im vergangenen Jahr 20,5 Millionen PCs absetzen und einen Marktanteil von 7,2 Prozent erzielen.
Die Analysten der IDC gehen davon aus, dass das Jahr 2026 ausgesprochen volatil wird. Die steigenden DRAM-Preise und die eingeschränkte Verfügbarkeit von RAM-Chips könnte nicht nur zu höheren Preisen führen, sondern auch zu Laptops und Desktop-PCs, die mit weniger Arbeitsspeicher angeboten werden. Während Großkonzerne eine gute Verhandlungsposition mit DRAM-Lieferanten hätten, sollen vor allem Endverbraucher, die ihre PCs selbst zusammenbauen, deutlich tiefer in die Tasche greifen müssen.


















