Nachdem der Preis des Framework Laptop über die vergangenen Wochen schon mehrmals erhöht wurde, wird nun auch der Framework Desktop erstmals teurer. Da der Arbeitsspeicher des Desktop-Computers anders als beim Framework Laptop nicht nachträglich erweitert werden kann, hat Framework die Preiserhöhung verzögert.
In einem Blogeintrag beteuert Framework, den Preis nur so weit zu erhöhen, dass die eigenen Kosten gedeckt werden. Gerade bei den beiden günstigeren Konfigurationen mit 32 GB oder 64 GB Arbeitsspeicher fällt die Preiserhöhung mit jeweils 20 Euro relativ moderat aus – das Modell mit Ryzen AI Max 385 und 32 GB RAM kostet jetzt 1.299 Euro, für die Version mit Ryzen AI Max+ 395 und 64 GB RAM veranschlagt Framework nach der Preiserhöhung 1.879 Euro.
Richtig teuer wird vor allem das Topmodell, da dieses auf acht 128 Gbit RAM-Bausteine setzt, deren Kosten stärker gestiegen sind. So kostet die Version mit 128 GB Arbeitsspeicher nun 2.769 Euro, 440 Euro mehr als zuvor. Damit wird diese Version für AI-Entwickler weniger interessant, allerdings kann Framework nach wie vor mit Mini-PCs mit vergleichbarer Ausstattung konkurrieren – der GMKtec Evo-X2 AI mit gleichem Prozessor und 128 GB RAM kostet beispielsweise 3.150 Euro auf Amazon.
Für Gaming-Enthusiasten soll vor allem das Basismodell interessant sein, denn laut Framework wäre dieses günstiger, als einen Gaming-Tower mit vergleichbarer Leistung selbst zusammenzustellen. Wer Komponenten zu aktuellen Marktpreisen erwirbt, dürfte mit einem Eigenbau aber Geld sparen, denn die AMD Radeon 8050S ist beim Zocken langsamer als die Nvidia GeForce RTX 5060, die derzeit rund 320 Euro auf Amazon kostet.













