Der Framework Laptop 12, 13 und 16 wurden erst vergangene Woche teurer, nachdem der Hersteller auf die rapide steigenden Arbeitsspeicher-Kosten reagiert hat. Nun kündigt Framework eine weitere Preiserhöhung an, diesmal ist die SSD des Framework Laptop betroffen.
Für eine 500 GB SSD veranschlagt Framework nun 92 Euro, für eine 1 TB SSD dagegen 150 Euro, für eine 2 TB SSD sogar 259 Euro. Die Preise steigen somit um 13 Euro bis 35 Euro, je nach Kapazität. Damit ist es aktuell deutlich günstiger, die SSD separat zu kaufen, statt direkt bei Framework, denn dieselbe WD Black SN7100 M.2 SSD kostet auf Amazon mit einer Kapazität von 500 GB nur 64 Euro, die 1 TB Version wird für 109 Euro angeboten, das 2 TB Modell dagegen für 190 Euro.
Ein Blick auf einen Preisvergleich macht deutlich, dass die Preise über die vergangenen Wochen drastisch gestiegen sind. Eine WD Black SN7100 mit 1 TB Speicher war im Oktober noch für 69 Euro zu bekommen, kostet aktuell aber mindestens 99 Euro. PC Part Picker zeigt durch eine Analyse des US-SSD-Markts einen ähnlichen Trend.
Framework geht davon aus, dass SSD-Preise im ersten Halbjahr 2026 weiter steigen werden. Der Grund für diese drastische Preiserhöhung ist derselbe wie beim Arbeitsspeicher – die Nachfrage ist aktuell deutlich größer als das Angebot, nicht zuletzt, weil schneller NAND-Speicher ein wichtiger Bestandteil für AI-Anwendungen und Rechenzentren ist. Den Preis für die Gier von OpenAI werden im Jahr 2026 Konsumenten bezahlen müssen, da praktisch alle Laptops, viele Smartphones und sogar Spielkonsolen wie die Nintendo Switch 2 teurer werden sollen.
















