Die Nintendo Switch 2 (ca. 459 Euro auf Amazon) ist am 5. Juni 2025 für eine unverbindliche Preisempfehlung von 469 Euro auf den Markt gekommen, und konnte in den ersten vier Monaten mehr als 10 Millionen Käufer finden. Das ist ein neuer Rekord für Spielkonsolen, was auch an der guten Verfügbarkeit liegt – die Sony PlayStation 5 konnte im ersten halben Jahr 7,8 Millionen Mal verkauft werden, war in diesem Zeitraum aber fast immer ausverkauft.
Laut Bloomberg hat Nintendo derzeit aber mit der DRAM-Krise zu kämpfen. Die Konsole besitzt 12 GB Arbeitsspeicher, der Nintendo im Einkauf derzeit 41 Prozent mehr kostet als noch vor drei Monaten. Die 256 GB NAND-Speicher der Nintendo Switch 2 kosten nun ebenfalls 8 Prozent mehr, wobei diese Preiserhöhung auch Spielmodule und microSD Express Speicherkarten betrifft – eine 256 GB Speicherkarte kostet derzeit rund 52 Euro.
Bloomberg merkt an, dass Nintendo an der Börse alleine seit Anfang Dezember rund 12 Milliarden Euro an Wert verloren hat, und der Aktienkurs aufgrund der steigenden Produktionskosten der Konsole den niedrigsten Wert seit dem Launch der Nintendo Switch 2 erreicht hat. DRAM-Preise werden im Jahr 2026 voraussichtlich weiter steigen, sodass Nintendo gezwungen sein könnte, den Preis der Nintendo Switch 2 zu erhöhen. Auch neue Laptops, die im nächsten Jahr vorgestellt werden, sollen aufgrund der steigenden DRAM- und NAND-Kosten mindestens 20 Prozent teurer werden. Alternativ könnte sich Nintendo mit einer geringeren Gewinnmarge abfinden, was dem Aktienkurs weiter zusetzen könnte.






















