Der Ayn Odin 3 ist ein neuer Gaming-Handheld, welcher mit einer verhältnismäßig hohen Leistung kommt. Dabei ist die Angabe zur Leistung aber relativ zu sehen: Um einen PC-Gaming-Handheld mit einer APU von Intel oder AMD handelt es sich nicht, stattdessen ist das Modell für die Emulation verschiedener Retro-Plattformen und der Wiedergabe von Android-Titeln konzeptioniert, aktuelle Windows-Videospiele lassen sich anders als etwa mit einem ROG Xbox Ally (X) (im Preisvergleich) nicht direkt wiedergeben. Der Ayn Odin 3 ist dafür aber auch erheblich günstiger, so ist dieser für einen Preis ab 329 Dollar vorbestellbar. Als Betriebssystem kommt Android 15 zum Einsatz, als SoC wird der Snapdragon 8 Elite genutzt.
Test zeigt hohe Leistung
In einem gewohnt ausführlichen Test von Retro Game Corps konnte der Odin 3 durchaus gefallen. Konkret wurde der Ayn Odin 3 in der ab 449 Dollar erhältlichen Max-Version mit einem 16 Gigabyte großem Arbeitsspeicher und einem 512 Gigabyte großem, internen Speicher getestet. Wenig überraschend kann der Odin 3 auch mit der hohen Leistung überzeugen, es handelt sich faktisch um den aktuell schnellsten Android-Gaming-Handheld. Damit lassen sich nicht nur anspruchsvolle Android-Titel wiedergeben, sondern auch Emulatoren sinnvoll nutzen - echte Retro-Plattformen sind kein Problem, allerdings lassen sich auch PlayStation 2-Titel wiedergeben, selbiges gilt auch für fordernde GameCube-Titel und zwar selbst in 4K-Auflösung.
Guter Bildschirm und Probleme
Die Emulation von Switch-Titeln ist im Prinzip ebenfalls möglich, allerdings gibt es noch Treiber-Probleme. Über GameHub ist die Nutzung von Windows-Titeln möglich. Retro Game Corps bemerkt neben der hohen Qualität auch die Qualität des 120 Hz schnellen OLED-Bildschirms. Dieser misst in der Diagonalen nur sechs Zoll, wodurch das Gerät auch relativ kompakt ist - was eben neben den Problemen mit der Nintendo Switch-Emulation durchaus einen Kritikpunkt darstellen kann.





















