Ayn Odin 3 verteuert sich 2026 zum dritten Mal

Erst knapp zwei Monate ist es her, dass Ayn eine Preiserhöhung für seinen Flaggschiff-Handheld Odin 3 angekündigt hat. Nun hat das Unternehmen eine weitere Preiserhöhung bestätigt – bereits die dritte in diesem Jahr für den Android-Gaming-Handheld.
Laut einer offiziellen Ankündigung auf Discord betrifft die Preiserhöhung die Varianten Base, Pro und Max des Odin 3. Für die Ultra-Version wurde hingegen keine Preiserhöhung angekündigt. Das überrascht angesichts ihrer monatelangen Nichtverfügbarkeit kaum. Möglicherweise wurde die Variante sogar eingestellt.
Der Odin 3 Base, der ursprünglich 349 US-Dollar kostete, wird ab dem 1. September für 369 US-Dollar (ca. 316 Euro) angeboten, während der Preis des Odin 3 Pro von 449 auf 469 US-Dollar (umgerechnet 402 Euro) steigt. Der Odin 3 Max erhöht sich von 499 auf 529 US-Dollar (ca. 454 Euro). Verglichen mit dem Einführungspreis von 329 US-Dollar (rund 280 Euro) ist der Odin 3 Base nun 40 US-Dollar teurer, der Odin 3 Pro sogar 70 US-Dollar. Die Max-Variante, die ursprünglich für 449 US-Dollar (etwa 385 Euro) auf den Markt kam, kostet nun 80 US-Dollar mehr.
Laut Ayn treten die neuen Preise am 1. September 2026 in Kraft. Wer das Gerät kaufen möchte, sollte seine Bestellung daher bis dahin aufgeben, um noch die aktuellen Preise zu erhalten.
Als Grund für die Preiserhöhungen nennt Ayn die gestiegenen Kosten für den Qualcomm-Chipsatz sowie für DRAM- und UFS-Speicher. Das Unternehmen versichert, die Anpassung so gering wie möglich gehalten und einen Teil der zusätzlichen Kosten selbst übernommen zu haben.
Ayn ist nicht der einzige Hersteller von Handhelds, der in diesem Monat die Preise erhöht hat. Anfang August kündigte auch Retroid eine Preiserhöhung für sein neues Handheld, den Pocket Nova, an. Die Anpassung trat nur wenige Tage später in Kraft – gerade einmal rund einen Monat nach der Markteinführung.













