Beelink: Günstiges NAS unterstützt 124TB-Speicher und setzt auf Wildcat Lake

Beelink hat eine weitere Konfiguration des ME Pro vorgestellt, die mit einem Prozessor aus Intels Wildcat-Lake-Serie ausgestattet ist. Konkret kommt der Core 3 304 zum Einsatz, ein Einsteigermodell der CPU-Familie.
Interessanterweise kombiniert Beelink den Prozessor mit UFS-3.1-Speicher, wie er üblicherweise in Smartphones verwendet wird. Eine ähnliche Lösung findet sich auch im kürzlich veröffentlichten Mini-PC EQi Wildcat Lake des Herstellers. UFS 3.1 ist zwar schneller als eMMC, erreicht bei den Übertragungsraten aber lediglich das Niveau einer langsamen PCIe-4.0-x1-Anbindung.
Abgesehen davon handelt es sich beim ME Pro mit Core 3 304 um ein NAS mit vier Laufwerksschächten, die jeweils Festplatten mit bis zu 30TB aufnehmen. Hinzu kommt ein einzelner M.2-Steckplatz, der zumindest offiziell SSDs mit bis zu 4TB unterstützt. Der Einbau eines Modells mit 8TB sollte prinzipiell aber auch möglich sein.
Die Wildcat-Lake-Variante nutzt dasselbe Gehäuse wie die übrigen ME-Pro-Modelle. Laut Beelink fällt es 50 Prozent kleiner aus als bei herkömmlichen NAS-Systemen mit vier Laufwerksschächten. Wie bei den anderen Varianten lässt sich zudem das Mainboard austauschen.
Auch die Anschlussausstattung ist vergleichsweise umfangreich. Das Beelink ME Pro mit Intel Core 3 304 bietet folgende Anschlüsse:
- 2x Thunderbolt 4
- 1x 10Gbit/s Ethernet
- 1x 2,5Gbit/s Ethernet
- 2x USB 3.2 Gen 2 Typ-A
- 1x USB 2.0
- 1x 3,5mm-Klinke
Über die Thunderbolt-4-Anschlüsse lässt sich die Speicherkapazität des NAS mit externen Laufwerken weiter ausbauen. Ab Werk sind außerdem 16GB DDR5-Arbeitsspeicher verbaut, wobei bis zu 64GB unterstützt werden.
In China kostet das Beelink ME Pro mit Intel Core 3 304 zum Marktstart umgerechnet 609 Euro. Einen Termin für die internationale Veröffentlichung hat der Hersteller noch nicht bestätigt, der Verkaufsstart außerhalb Chinas wird jedoch in Kürze erwartet.
Quelle(n)
Beelink







