Beliebtes Strategiespiel erstmals zum halben Preis – inklusive frischer Inhalte

Das Ende der Command-&-Conquer-Reihe hat eine klaffende Lücke in den Herzen vieler RTS-Fans hinterlassen – und genau die will Tempest Rising füllen. Spieler sammeln Ressourcen, errichten Basen, produzieren Einheiten und schicken ihre Armeen anschließend in schnelle Echtzeitgefechte. Einfach möglichst viele Einheiten auf den Gegner zu werfen, reicht dabei aber nicht aus. Fahrzeuge, Infanterie und Unterstützungseinheiten wollen clever kombiniert und laufend an die gegnerischen Streitkräfte angepasst werden, um am Ende den Sieg zu erringen.
Auch beim Setting sind die Parallelen zu Command & Conquer ziemlich offensichtlich. Tempest Rising spielt in einer alternativen modernen Welt nach einem verheerenden globalen Konflikt. Im Mittelpunkt stehen die Global Defense Force und die Tempest Dynasty, die um Macht, Territorien und die namensgebende Ressource Tempest kämpfen. Beide Fraktionen bringen eigene Gebäude, Einheiten und taktische Möglichkeiten mit, wodurch sich die beiden Kampagnen spürbar unterschiedlich spielen. Dazu kommen klassische Skirmish-Gefechte und ein Multiplayer-Modus.
Mit The Veti’s Wrath ist am 29. September der erste große DLC für Tempest Rising erschienen. Die Erweiterung rückt die Veti als dritte Fraktion in den Mittelpunkt und bringt eine neue Kampagne mit elf Missionen mit. Im Skirmish und Multiplayer können Besitzer des Hauptspiels die Veti sogar ohne DLC spielen.


Passend zum Release ist auch Tempest Rising selbst stark reduziert. Auf Steam kostet das Hauptspiel normalerweise 39,99 Euro, ist aber noch bis zum 1. Oktober mit 50 Prozent Rabatt für 19,99 Euro zu haben. Laut SteamDB entspricht das einem neuen Tiefstpreis – zuvor gab es maximal 35 Prozent Rabatt.
Im Test von Softpedia konnte Tempest Rising vor allem mit seinen abwechslungsreichen Kampagnen, der großen Einheitenvielfalt und der gelungenen Präsentation überzeugen. Außerdem fällt der Einstieg laut Redaktion vergleichsweise zugänglich aus. Kritik gab es dagegen für gelegentliche Probleme bei der Wegfindung und kleinere Balancing-Schwächen. Zudem erfindet Tempest Rising das Genre nicht neu, sondern orientiert sich sehr deutlich an seinen Command-&-Conquer-Vorbildern. Softpedia vergab solide 8,5 von 10 Punkten.
Auf Steam steht Tempest Rising bei 87 Prozent positiven Bewertungen aus über 12.000 Spieler-Reviews. Metacritic listet das RTS mit einem Metascore von 80, der User Score steht bei 7.5. Auf dem Steam Deck (erhältlich auf Amazon für 800 Euro) ist der Titel als „Spielbar“ eingestuft.
Preisänderungen vorbehalten. Das Angebot war zum Veröffentlichungszeitpunkt des Artikels verfügbar, kann aber zeitlich oder mengenmäßig beschränkt sein. Alle Angaben ohne Gewähr.















