Am 7. und 8. Juni hat Valve neue Updates für die Beta-Version des Steam-Clients veröffentlicht – und die sorgen für deutlich mehr Anpassbarkeit. Wer Steam überwiegend auf dem Steam Deck (auf Amazon für 420 Euro erhältlich) nutzt, darf sich ebenfalls über die genannten Neuerungen freuen. Diese sollen nämlich fast 1:1 auch auf SteamOS verfügbar sein.
Im neuen Barrierefreiheitsmenü lässt sich die UI-Größe jetzt bequem anpassen, ohne dass man wild mit der Windows-Skalierung jonglieren muss. Besonders praktisch ist das für Nutzer mit eingeschränktem Sehvermögen – oder einem großen Monitor. Ein neues Menü bringt außerdem praktische Optionen: Der kontrastreiche Modus verbessert die Lesbarkeit, reduzierte Animationen sorgen für weniger Ablenkung – ideal bei Reizempfindlichkeit –, und UI-Annotationen helfen Screenreadern beim Vorlesen. Das Ganze macht Steam nicht nur barrierefreier, sondern auch klarer strukturiert.
Overlay aufpoliert – aber nicht überall fehlerfrei
Das In-Game-Overlay wurde für hohe DPI-Werte verbessert, Schriftfehler und abgeschnittene Anzeigen sollen Geschichte sein. Leider melden sich in den Kommentaren zum Update auch die Schattenseiten: Mehrere Nutzer berichten, dass das Overlay bei NVIDIA-Grafikkarten zu Abstürzen oder schwarzen Bildschirmen führt. Ton läuft weiter, Bild bleibt aus. Ein Steam-Admin hat jedoch darauf hingewiesen, dass nicht Valves Beta-Version schuld hat, sondern der NVIDIA-Treiber.
Community: Zwischen Applaus und Augenrollen
In den Kommentaren zum Update loben viele die neuen Funktionen – besonders das skalierbare UI. Aber es hagelt auch Kritik: Bugs im Overlay, lange bekannte Fehler im Big Picture-Mode und Wünsche nach Features wie CPU-Temperaturanzeige oder besserem Gyro-Support bleiben offen.












