Billige Laptops aus Smartphone-Fabriken: Project Firefly soll Wildcat Lake günstiger machen

Intel Wildcat Lake soll das Apple MacBook Neo (ca. 725 Euro auf Amazon) kontern. Erste Laptops auf Basis der günstigen Intel-Chips, wie das Honor Notebook X14 und das Chuwi UniBook, sind bereits billiger als Apples Einsteiger-Laptop, künftig könnten die Preise weiter sinken. Denn Intel hat Project Firefly angekündigt, eine Initiative, die es ermöglichen soll, die Smartphone-Lieferkette zu nutzen, um günstige Laptops zu produzieren.
Dazu greift Intel auf eine stärkere Standardisierung vieler Komponenten zurück. Mainboard, Anschlüsse, Akku und Co. sollen modular gestaltet und in Fabriken einfach zusammengesetzt werden können, um unterschiedliche Laptop-Designs zu ermöglichen. Indem die bereits verfügbare Infrastruktur in Smartphone-Versorgungsketten genutzt wird, sollen die Kosten gesenkt werden. Wie die Fotos von Golden Pig Upgrade zeigen, hat Intel ein Referenz-Design präsentiert, das mit besonders schmalen Bildschirmrändern, einem geradezu gigantischen Trackpad und einer Bauhöhe von 1,1 Zentimetern ausgesprochen modern aussieht.
Ein derart dünnes Metallgehäuse dürfte aber zwangsläufig die Kosten erhöhen. Project Firefly könnte über die nächsten Jahre große Bedeutung im Markt für günstige Laptops erlangen, da die Preise durch die sich zuspitzende DRAM-Krise auf absehbare Zeit weiter steigen dürften. Vorausgesetzt, Intel gibt Project Firefly nicht so schnell auf, wie Firefly eingestellt wurde. Wildcat Lake Chips, wie der Intel Core 5 320, sind etwas langsamer als der Apple A18 Pro des MacBook Neo, können in Verbindung mit schnellem LPDDR5X-7467-Arbeitsspeicher aber eine brauchbare Leistung für Office- und Web-Aufgaben liefern.










