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"Bis zu 7.000 Watt": Neue VDE-Regel ermöglicht größere Balkonkraftwerke

Die neue VDE-AR-N 4105 erlaubt bei Balkonkraftwerken deutlich mehr Spielraum – entscheidend bleibt aber weiterhin die auf 800 VA begrenzte Einspeisung.
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Die neue VDE-AR-N 4105 erlaubt bei Balkonkraftwerken deutlich mehr Spielraum – entscheidend bleibt aber weiterhin die auf 800 VA begrenzte Einspeisung.
Die neue VDE-AR-N 4105 macht Balkonkraftwerke flexibler: Künftig zählt stärker die auf 800 VA begrenzte Einspeisung statt nur die reine Modulleistung. Dadurch könnten deutlich größere Anlagen mit Speicher und mehr Modulen möglich werden – in der Praxis laut Branchenvertretern sogar bis zu 7.000 Watt Gesamtleistung.

Die neue VDE-AR-N 4105 sorgt bei Balkonkraftwerken für deutlich mehr Spielraum. Neu ist vor allem, dass nicht mehr die reine Größe der Solarmodule im Mittelpunkt steht, sondern die tatsächlich ins Hausnetz eingespeiste Leistung. Entscheidend bleibt also weiterhin die bekannte Grenze von 800 Voltampere am Wechselrichter

Bislang galt bei Steckersolar-Geräten im vereinfachten Rahmen: maximal 800 Watt Wechselrichterleistung und maximal 2.000 Watt Modulleistung. Diese bisher bekannte 2.000-Watt-Grenze verliert nun an Bedeutung, weil die neue Regelung stärker auf die begrenzte Einspeisung statt auf die gesamte Generatorgröße schaut. Für Verbraucher heißt das: Eine Anlage kann künftig deutlich größer aufgebaut werden als ein klassisches Balkonkraftwerk. In den neuen VDE-Formularen sind neben PV-Modulen auch Speicher sowie andere kleine Erzeuger wie Windkraft ausdrücklich vorgesehen, solange in Summe maximal 800 VA beim Netzbetreiber ankommen.

Laut Christian Ofenheusle, dem Vorsitzenden des Verbands Balkonsolar e.V., wären künftig sogar Balkon-Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von bis zu 7.000 Watt denkbar. Diese Zahl steht allerdings nicht direkt als neue Freigrenze in der Norm. Sie ergibt sich vielmehr daraus, dass die neue Regelung größere Modulflächen und zusätzliche Komponenten wie Speicher zulässt, solange weiterhin nur maximal 800 VA ins Hausnetz eingespeist werden. Die Marke von 7 Kilowatt gilt dabei auch deshalb als naheliegende Obergrenze, weil oberhalb dieser Leistung in der Regel ein intelligentes Messsystem Pflicht wird.

Der Vorteil größerer Anlagen liegt aber nicht darin, plötzlich 7.000 Watt ins Hausnetz drücken zu können. Mehr Module können aber dafür sorgen, dass 800 VA schon früher am Morgen, auch bei weniger idealem Wetter und noch am späten Nachmittag erreicht werden. Ein Speicher kann zusätzlich überschüssigen Strom zwischenspeichern und später wieder abgeben. Dadurch lässt sich die erlaubte Maximalleistung über einen deutlich längeren Zeitraum nutzen, statt sie nur kurz zur Mittagszeit zu erreichen, was wiederum den Gesamtertrag erhöhen kann. 

Ein Solakon-Balkonkraftwerk mit 1.000-Watt-Modelleistung gibt es auf Amazon aktuell für rund 270 Euro.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-03 > "Bis zu 7.000 Watt": Neue VDE-Regel ermöglicht größere Balkonkraftwerke
Autor: Marius Müller, 19.03.2026 (Update: 19.03.2026)