Bit-Brick K1 startet als Raspberry-Alternative mit anderer Architektur, M.2 und PCIe

Wir haben bereits über den Bit-Brick K1 Pro berichtet. Beim K1 handelt es sich um einen von der grundsätzlichen Konzeption sehr ähnlichen Einplatinenrechner. Gleichwohl gibt es Unterschiede. So kommt statt eines SoC auf Basis der ARM-Architektur ein RISC-V-Rechenchip zum Einsatz, konkret der SpacemiT K1. Dieser kommt mit acht X60-Rechenkernen. Eine IMG BXE-2-32-Grafiklösung ist vorhanden, geworben wird mit einer AI-Rechenleistung von 2 TOPS. Unterstützt werden Herstellerangaben zufolge verschiedene Betriebssysteme, die Kompatibilität ist im Vergleich zu x86- und auch ARM-Systemen aber eingeschränkt. Unterstützt werden Bianbu OS und Open Harmony.
Die 90 × 80 Millimeter große Platine kommt im Auslieferungszustand schon mit einem Gigabit-Ethernet-Anschluss, die drahtlose Netzwerkanbindung ist mit Bordmitteln im Gegensatz etwa zum Raspberry Pi (im Preisvergleich) aber nicht möglich. Die Anbindung von Displays kann sowohl über HDMI als auch DSI erfolgen. Dabei wird nur HDMI 1.4 und damit die Bildausgabe mit einer Auflösung von 1.920 × 1.080 Pixeln und mit 60 Bildern in der Sekunde unterstützt. Kameras lassen sich über MIPI CSI anschließen, letztlich können dafür aber auch die USB 3.0- und USB 2.0-Anschlüsse verwendet werden. Ein 3,5-Millimeter-Klinkenausgang ist vorhanden, zwei Mikrofone sind schon verbaut. Es stehen insgesamt drei M.2-Slots bereit, einmal im Key E und zweimal im Key M. Eine aus 40 Pins bestehende Stiftleiste erlaubt wie üblich die Anbindung etwa verschiedener Sensoren und auch von Motoren. Beispielsweise kann die Temperatur gemessen werden, die Steuerung eines Motors oder von LEDs ist möglich.
Im direkten Import ist der Bit-Brick K1 für einen Preis von aktuell rund 78 Euro erhältlich. Dann ist ein 4 Gigabyte großer LPDDR4X-Arbeitsspeicher verbaut. Für höhere Preise gibt es das Modell dann auch gleich im Paket, etwa mit einer Speicherkarte, einem Kühlkörper und einem WiFi-Modul.















