K1 Pro ist eine starke Alternative zum Raspberry Pi für zwei NVMe-SSDs

Mit dem Bit-Brick K1 Pro gibt es ab sofort einen neuen Einplatinenrechner, der mit zahlreichen Anschlüssen nicht nur zur Anbindung von Sensoren und Aktoren kommt. Konkret bringt die 90 × 80 Millimeter große Platine auch mehrere M.2-Steckplätze mit, zweimal im Key-M- und einmal im Key-E-Format. Damit lassen sich sowohl M.2-SSDs bis hin zum M.2 2280-Format als auch drahtlose Netzwerkmodule installieren. Dementsprechend gibt es im Auslieferungszustand auch weder WiFi noch Bluetooth. Die Netzwerkanbindung kann allerdings immer kabelgebunden und über Gigabit-Ethernet erfolgen.
Die Anbindung von Bildschirmen ist sowohl über HDMI 2.1 und damit auch in 4K-Auflösung und mit 120 Hz möglich, allerdings gibt es auch MIPI-DSI. Diese Verbindungsart dürfte für Endanwender weniger relevant sein, ist in der Maker-Szene aber wohlbekannt. Selbiges gilt für MIPI-CSI. Über einen solchen Anschluss lassen sich Kameras anbinden. Dabei könnten sich je nach konkreter Anwendung Bildinhalte auch direkt mit neuronalen Netzwerken beziehungsweise künstlicher Intelligenz auswerten lassen. So bringt der verbaute SoC vom Typ RK3576 nicht nur acht Cortex A72-Rechenkerne, sondern auch eine NPU mit einer INT8-Leistung von 6 TOPS mit. Es steht ein 4 oder 8 Gigabyte großer LPDDR4X-Arbeitsspeicher bereit, der verbaute eMMC-Speicher ist 32 oder 64 Gigabyte groß.
Die Anbindung von externen Massenspeichern ist über USB 3.0 möglich, dazu kommt auch noch USB 2.0 - in der Praxis wahrscheinlich am ehesten für die Anbindung von externen Eingabegeräten. Der USB Typ C-Anschluss wird zur Versorgung mit elektrischer Energie genutzt. Auf der Platine ist auch die für Einplatinenrechner durchaus übliche und aus 40 Pins bestehende GPIO-Stiftleiste zu finden. Herstellerangaben zufolge hält der Bit-Brick K1 Pro Temperaturen von zwischen -40 °C und 85°C stand. Erhältlich ist der Einplatinenrechner über AliExpress für einen Preis von mindestens 76,69 Euro - allerdings aktuell nicht, stattdessen gibt es derzeit nur das Modell mit einem Screen-Kit und dann für 110,69 Euro. Der Versand erfolgt auch nach Deutschland kostenfrei. Gewährleistungsrechte lassen sich dabei wie üblich wahrscheinlich kaum durchsetzen. Die Lieferung soll bei heutiger Bestellung noch Anfang März erfolgen.










