Bei der AI Station von Orange Pi handelt es sich Herstellerangaben zufolge um einen Mini-PC - faktisch ist das Modell (auch) ein Einplatinenrechner und kann damit natürlich die Basis für einen Mini-PC sein. Das System ist eher in der DIY-Ecke zu verorten, dürfte also eher eine Grundlage für eigene Projekte als ein komplett fertiges System sein. Als Betriebssystem ist openEuler 22.03 vorgesehen, die Bildausgabe ist über einen HDMI-Anschluss auch mit Full HD-Auflösung und mit 60 Bildern in der Sekunde möglich.
Verbaut ist ein Huawei Ascend 310-SoC, welcher auch eine NPU mit 10 AI-Kernen mitbringt, dazu kommen 16 CPU-Kerne mit einer Taktfrequenz von 1,9 GHz und 8 Vektor-Kerne. Angegeben wird eine Leistung von 176 TOPS, konzeptioniert ist das Modell primär für die performante Nutzung von KI-Anwendungen - und zwar lokal auf dem Gerät. Denkbar sind damit ganz verschiedene Einsatzszenarien, denkbar wäre beispielsweise die Live-Bildanalyse, um Menschenmengen im Blick zu behalten und Gefahrstellen schnell zu erfassen.
Der LPDDR4X-Arbeitsspeicher misst je nach gewählter Modellvariante 48 oder 96 Gigabyte, ein bis zu 256 Gigabyte großer eMMC-Speicher wird ebenso unterstützt wie eine Speicherkarte - und auch eine PCIe-SSD. Für die Netzwerkanbindung stehen zweimal Gigabit-Ethernet und auch WiFi bereit. Ein Lüfter lässt sich installieren, wie üblich für solche Einplatinenrechner steht eine aus 40 Pins stehende GPIO-Stifleiste bereit - damit ließe sich beispielsweise ein Motor oder eine Alarmleuchte ansteuern. Aktuell liegen zum Preis oder der Verfügbarkeit noch keine Informationen vor.




















