Der Hersteller Zotac dürfte Endkunden etwa für seine kompakten Computersysteme oder auch die eigenen Grafikkarten bekannt sein, adressiert aber auch professionelle Kunden. Zur ISE 2026 zeigt der Hersteller mit dem ZP-CM5-PICO einen neuen und kompakten PC, wobei dieser nicht etwa mit einer Intel- oder AMD-APU kommt, stattdessen wird das Raspberry Pi Compute Module 5 (im Preisvergleich) eingesetzt. Damit wird die ARM-Architektur genutzt, installier- und nutzbar sind damit verschiedene Linux-Betriebssysteme, aber primär eben nicht Windows.
Der ZP-CM5-PICO misst dabei 114,8 × 76 × 29,4 Millimeter und ist in ein Aluminium-Gehäuse integriert. Auf eine aktive Kühlung verzichtet Zotac, was etwa in staubigen Umgebungen durchaus einen Vorteil darstellen kann. Kühlrippen sind auf der Oberseite zu finden, das System ist Herstellerangaben zufolge auch für 24 Stunden am Tag und 7 Tage in der Woche betreibbar - in industriellen Umgebungen ist dies eher ein Must-have denn ein Begeisterungsmerkmal. Das System lässt sich mithilfe von (Maschinen-)Schrauben beispielsweise an einer Wand oder an einer Industrieanlage befestigen.
Es stehen zahlreiche Anschlüsse auch in den für Endkunden ganz typischer Gestaltung bereit, konkret gibt es zur Bildausgabe gleich zweimal HDMI. USB Typ C ist vorhanden, externe Massenspeicher lassen sich beispielsweise über zweimal USB 3.2 anschließen. Gigabit-Ethernet erlaubt den kabelgebundenen Anschluss an ein Netzwerk. Unterstützt wird die Anbindung von Kameras nicht nur über USB, sondern auch über CSI. RS232 ist vorhanden und im industriellen Kontext auch noch einmal deutlich relevanter als im Endkunden-Segment. Sensoren und Aktoren lassen sich auch über GPIO anbinden.
Die Installation einer SSD ist möglich, dafür steht M.2 2280 bereit. M.2 3024 erlaubt die Nutzung etwa eines Mobilfunkmodems oder auch von KI-Beschleunigern. Genaue Informationen zum Preis oder der Verfügbarkeit hat Zotac nicht geteilt.









