Wenn es um leistungsstarke Mini-PCs geht, zählt GMKtec zu den bekanntesten Namen. Der Evo-T1 ist ein solches Modell und setzt auf den leistungsfähigen Intel Core Ultra 9 285H. Wir haben das System getestet und konnten eine insgesamt solide Performance sowie eine gute Effizienz feststellen.
Evo-T2: Intel-basierter Mini-PC der nächsten Generation mit 16-Kern-CPU
Entsprechend ist davon auszugehen, dass das Unternehmen mit dem Evo-T2 einen Nachfolger auf den Markt bringt, der auf Intels kommende Panther-Lake-Generation setzt. Der Mini-PC wurde bereits zuvor angeteasert. Nun hat GMKtec aber offiziell bestätigt, dass der Evo-T2 zur CES 2026 erscheinen wird. Zudem wurde bekannt gegeben, dass der Evo-T2 vom Intel Core Ultra X9 388H „Panther Lake“ angetrieben wird.
Dieser Prozessor war bereits in geleakten Benchmarks wie Geekbench sehen. Dort tritt er mit einer 16-Kern-Konfiguration an, bestehend aus vier Performance-Kernen, vier Low-Power-Kernen und acht Effizienz-Kernen. Laut Geekbench erreicht die CPU mehr als 3.000 Punkte im Single-Core-Test sowie rund 17.600 Punkte im Multi-Core-Benchmark. Erwartungsgemäß lässt sie den Core Ultra 285H deutlich hinter sich und kann leistungsmäßig mit der Ryzen AI Max+ 395 „Strix Halo“-APU mithalten (GMKtec Evo-X2 aktuell für rund 2.200 Euro bei Amazon).
Arc B390: 12-Kern-iGPU mit Leistung auf Niveau dedizierter Grafikkarten
Für die Grafik ist eine auf Intel Xe3 basierende Arc B390 iGPU verantwortlich, die insgesamt 12 Recheneinheiten mitbringt. Sollten sich die geleakten Benchmarks bestätigen, dürfte die B390 iGPU bis zu doppelt so leistungsstark ausfallen wie die Radeon 890M. Damit zeichnet sich der Evo-T2 klar als äußerst leistungsfähiger Mini-PC ab – stark genug, um es mit AMDs Strix-Halo-Plattformen aufzunehmen und sowohl für Gaming als auch für lokale LLM-Anwendungen geeignet zu sein.
Der Evo-T2 Mini-PC wird mit bis zu 128 GB LPDDR5X-10677-Arbeitsspeicher ausgestattet sein und über zwei Netzwerkanschlüsse mit bislang unbekannter Geschwindigkeit verfügen. Hinzu kommen zahlreiche weitere Anschlussmöglichkeiten. Für den Massenspeicher stehen ein PCIe-4.0- sowie ein PCIe-5.0-Laufwerk zur Verfügung. Preisdetails sind bislang noch nicht bekannt. Angesichts des zuletzt deutlich gestiegenen DRAM-Preisniveaus ist jedoch davon auszugehen, dass insbesondere die speicherstarken Varianten des Evo-T2 nicht günstig ausfallen werden.
Quelle(n)
GMKtec über ITHome













