Der OK153-S ist ein neuer Einplatinenrechner, welcher auf dem FET153-S SOM basiert - der FET153-S wird dabei quasi auf ein Carrier-Board gelegt, mit diesem Board lässt sich der FET153-S wie beispielsweise ein Raspberry Pi nutzen, da die Anschlüsse in ihrer mehr oder weniger gewöhnlichen Form ausgeführt werden. Als SoC kommt der Allwinner T153 zum Einsatz. Dabei handelt es sich um einen SoC, der Rechenchip mit zwei unterschiedlichen Architekturen mitbringt, so werden vier ARM Cortex-A7-Kerne mit einem RISC-V E907-Chip kombiniert. Forlinx zufolge soll sich damit der OK153-S eine gute Kombination aus leistungsstarker Datenverarbeitung und Eignung für Anwendungen mit hoher Anforderungen an die Echtzeitleistung eignen.
Je nach gewählter Modellversion kommt ein 256 MByte oder 512 MByte oder 1 Gigabyte großer DDR3-Arbeitsspeicher zum Einsatz, genutzt wird ein 256 oder 512 Megabyte großer NAND-Speicher oder ein eMMC-Speicher mit einer Kapazität von bis zu 8 Gigabyte. Unterstützt wird Linux 5.10, damit lässt sich im Prinzip mit einem für viele Entwickler mehr oder weniger vertrautem System arbeiten.
Beispielsweise eine HDMI-Anschluss suchen Nutzer beim OK153-S vergeblich, was für ein primär für den industriellen Einsatz konzeptioniertes System aber auch nicht wirklich überraschend ist. MIPI CSI steht bereit, Bildschirme können über MIPI DSI angebunden werden. Dreimal USB 2.0 steht in typischer Form und im Typ A bereit, Lautsprecher lassen sich nutzen. Vorhanden sind auch zwei RS485- und CAN-FD-Anschlüsse. Slots für eine Nano-SIM- und eine microSD-Speicherkarte sind vorhanden. Informationen zum Preis oder der Verfügbarkeit hat das Unternehmen noch nicht kommuniziert.














