KI, KI, KI. Heutzutage ist es schwer, diesem Thema zu entkommen, selbst wenn man es wollte. Und besonders schwer entkommt man ihm auf einer Technologiemesse wie der IFA 2026. In Berlin ist KI praktisch allgegenwärtig, und wenn man jedes Mal einen Schnaps trinken würde, wenn KI von einem der Hersteller erwähnt wird, die dort ihre neuen Produkte vorstellen, wären man sehr schnell betrunken.
Es scheint jedoch, als sei das Thema für ein Technologieunternehmen vielleicht nicht mehr ganz so wichtig wie vorher. Nicht falsch verstehen: Acer, der PC-Hersteller, der ebenfalls einen neuen, mit Nvidia Spark ausgestatteten Mini-PC vorgestellt hat, der quasi maßgeschneidert für KI-Aufgaben und KI-Agenten ist, lässt das Thema natürlich nicht außer Acht.
Dennoch fällt auf, dass sowohl das neue Acer Swift Air 16 als auch das „Acer Swift Blade 14“, die Acer auf der IFA vorgestellt hat, den Zusatz "AI" aus ihrem Namen gestrichen haben. Ähnlich wie AMD mit seiner "Ryzen AI"-Produktreihe hatte Acer das Thema bei der Namensgebung der letzten Generation aufgegriffen. Erst im Mai 2026 haben wir einen "Acer Swift 16 AI getestet.
Dies scheint eine Aussage zu bestätigen, die Dell bereits früher getroffen hatte: Während KI weiterhin ein heißes Thema ist, zahlt sie beim PC-Marketing kaum ein. Und die bloße Einbindung von AI in einen Namen macht das Produkt für Verbraucher nicht attraktiver - vielleicht ist sogar das Gegenteil der Fall.
Quelle(n)
Acer (per Pressemitteilung)


