Casio setzt Dienste der Casio Watches-App wegen kritischer Sicherheitslücke aus – einige Funktionen nicht verfügbar

Casio hat bestimmte Funktionen und Dienste seiner Smartphone-App Casio Watches vorübergehend ausgesetzt, nachdem eine kritische Sicherheitslücke in PHP entdeckt wurde, einer weltweit von Webdiensten genutzten Programmiersprache.
In einer offiziellen Mitteilung vom 22. Oktober bestätigt der japanische Uhrenhersteller, dass die vorsorgliche Aussetzung am 21. Oktober 2026 nach japanischer Standardzeit begann. Nach Angaben des Unternehmens basieren Teile des Dienstes Casio Watches auf PHP. Die betroffenen Funktionen wurden zum Schutz von Kundeninformationen abgeschaltet.
Wichtig ist dabei: Casio zufolge wurden bislang weder unbefugte Zugriffe auf den Dienst noch ein Abfluss von Kundeninformationen bestätigt.
Das Unternehmen betont außerdem, dass die Sicherheitslücke eine Technologie betrifft, die weltweit von Webdiensten eingesetzt wird, und nicht nur Casio betrifft.
Was bedeutet die Aussetzung für Besitzer von Casio-Uhren?
Mit der Casio Watches-App können Besitzer kompatibler Bluetooth-Uhren ihre Uhr normalerweise mit einem Smartphone verbinden, die Uhrzeit synchronisieren und unterstützte Uhreinstellungen anpassen. Die verfügbaren Funktionen unterscheiden sich je nach Modell.
Casios Mitteilung zur Aussetzung nennt jedoch nicht die konkreten App-Funktionen oder Dienste, die deaktiviert wurden. Daher bleibt unklar, wie stark die Störung einzelne Uhrenmodelle oder die alltägliche App-Nutzung beeinträchtigt.
Aus der Mitteilung geht nicht hervor, dass sämtliche Funktionen vernetzter Uhren nicht verfügbar sind.
Wann stehen die Dienste von Casio Watches wieder zur Verfügung?
Casio hat keinen Zeitplan für die Wiederherstellung genannt. Laut offizieller Mitteilung arbeitet das Unternehmen daran, die betroffenen Dienste so schnell wie möglich wiederherzustellen.
Mit Stand vom 25. Oktober 2026 enthält die veröffentlichte Mitteilung keinen bestätigten Termin für die Wiederaufnahme der Dienste.
Vorerst müssen Besitzer auf Klarheit darüber warten, welche vernetzten Dienste betroffen sind und wann sie wiederhergestellt werden.
Das Unternehmen hat sich für die Unannehmlichkeiten entschuldigt, die durch die unerwartete Aussetzung entstanden sind.

























