OpenAI rollt mit ChatGPT Go gerade einen günstigen neuen Tarif aus. Der in Deutschland bereits verfügbare Spartarif bietet erweiterten Zugriff auf das aktuelle GPT-5.2-Modell, mit dem Zehnfachen des Nachrichten- und Datei-Upload-Limits der kostenlosen Version.
Der Preis für ChatGPT Go liegt bei 8 Eurp pro Monat. Wie die kostenlose Variante wird jedoch auch dieser bald Tarif werbefinanziert sein. OpenAI plant, Anzeigen sowohl im Free- als auch im Go-Tier einzublenden – zumindest zunächst für Nutzer in den USA, vermutlich aber auch bald in anderen Ländern.
„Werbung unterstützt unser Ziel, KI für alle zugänglich zu machen, indem sie es uns ermöglicht, ChatGPT zu kostenlosen und erschwinglichen Preisen anzubieten“, erklärt OpenAI.
Wer keine Werbung sehen möchte, muss dann auf die kostenintensiveren Tarife ChatGPT Plus, Pro, Business oder Enterprise ausweichen. OpenAI betont jedoch, dass Anzeigen strikt vom Chatbot getrennt seien werden und keinen Einfluss auf die Inhalte oder Antworten von ChatGPT hätten.
Um dies sicherzustellen, wird OpenAI Chats laut eigenen Angaben nicht für Werbetreibende zugänglich machen und keine persönlichen Nutzerdaten verkaufen. Nutzer der kostenlosen Version sowie des neuen Go-Tarifs können zudem personalisierte Werbung deaktivieren und gespeicherte Daten jederzeit löschen.
Die Anzeigen werden laut OpenAI klar gekennzeichnet am unteren Rand der Oberfläche erscheinen und ausschließlich Produkte oder Dienstleistungen anzeigen, die thematisch zum jeweiligen Gespräch passen. Das Unternehmen versichert erneut, dass die Antworten selbst unbeeinflusst bleiben und ChatGPT weiterhin ohne werbliche Verzerrungen arbeiten soll.
Der werbefinanzierte ChatGPT-Zugang soll in den kommenden Wochen in den USA starten. Damit erhalten Nutzer erstmals die Möglichkeit, OpenAIs Zusicherungen zur inhaltlichen Unabhängigkeit in der Praxis zu überprüfen.















