DIY-Tüftler entwickelt Kamera mit 2 Milliarden Bildern pro Sekunde, um Licht in Bewegung zu filmen
Der Laser springt hin und her. (Bildquelle: AlphaPhoenix; Screenshot)
YouTuber AlphaPhoenix hat eine Kamera mit 2 Milliarden Bildern pro Sekunde (fps) gebaut – eine verbesserte Version seiner 1-Milliarde-fps-Kamera aus dem vergangenen Jahr. Für das erste Video mit der neuen Kamera filmte er einen Laserstrahl, der zwischen zwei Spiegeln hin- und herreflektiert.
AlphaPhoenix, ein DIY-YouTuber, hat erfolgreich eine Kamera mit 2 Milliarden Bildern pro Sekunde gebaut und damit ein Video aufgenommen, das einen Laser zeigt, der zwischen zwei Spiegeln hin- und herreflektiert – und zwar in HD-Qualität.
Der Prozess ist äußerst komplex: Zwar kann die Kamera mit 2 Milliarden Bildern pro Sekunde aufnehmen, allerdings jeweils nur einen Pixel zur selben Zeit. Um also ein HD-Video zu erstellen, muss jeder einzelne Pixel separat aufgezeichnet und anschließend in einem Verfahren, das er „Tiling“ nennt, synchronisiert werden.
Die Komponenten der Kamera
Der erste Bestandteil der Kamera ist ein Spiegel, der das Licht aus einer bestimmten Richtung durch die Linse in die optische Einheit leitet. Durch das Verstellen des Spiegels können unterschiedliche Richtungen und damit verschiedene Pixel erfasst werden.
Hinzu kommt eine optische Einheit. Dabei handelt es sich um ein geschlossenes Rohr, durch das das Licht bis zur Lochblende gelangt. Die Länge der Lochblende kann angepasst werden, um sicherzustellen, dass das einfallende Licht richtig fokussiert wird – so gelangt nur ein kleiner Teil (ein Pixel) durch die Öffnung.
Als Sensor kommt eine Photomultiplier-Röhre (PMT) zum Einsatz – ein äußerst empfindlicher Sensortyp, der eintreffendes Licht in elektrische Signale (Strom) umwandelt. Dieser Strom wird anschließend über einen Widerstand in eine messbare Spannung umgewandelt. Das Herzstück der Kamera bildet ein Oszilloskop. Es misst und speichert das Signal des Sensors mit einer Geschwindigkeit von 2 Milliarden Messungen pro Sekunde.
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Autor des Originals:Chibuike Okpara - Tech Writer - 405 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2024
I have always been fascinated by technology and digital devices my entire life and even got addicted to it. I have always marveled at the intricacy of even the simplest digital devices and systems around us. I have been writing and publishing articles online for about 6 years now, just about a year ago, I found myself lost in the marvel of smartphones and laptops we have in our hands every day. I developed a passion for learning about new devices and technologies that come with them and at some point, I asked myself, "Why not get into writing tech articles?" It is useless to say I followed up the idea — it is evident. I am an open-minded individual who derives an infinite amount of joy from researching and discovering new information, I believe there is so much to learn and such a short life to live, so I put my time to good use — learning new things. I am a 'bookworm' of the internet and digital devices. When I am not writing, you will find me on my devices still, I do explore and admire the beauty of nature and creatures. I am a fast learner and quickly adapt to changes, always looking forward to new adventures.
Übersetzer:Marius Müller - Tech Writer - 3384 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2024
Als Kind der 90er war mein Gameboy mein ständiger Begleiter. Nach der Schule wurde die PlayStation angeworfen. Als ich schließlich meinen ersten PC bekam, war es vollends um mich geschehen. Meine Leidenschaft fürs Gaming ist seitdem nie wieder abgeflacht. Für Notebookcheck zu schreiben bedeutet für mich, über Themen zu berichten, die mir wirklich am Herzen liegen – neben Gaming auch gerne über E-Mobilität, Fotovoltaik oder innovative Gadgets. Wenn ich gerade nicht am Rechner sitze, schiebe ich wahrscheinlich Wasserrettungsdienst an der Ostseeküste oder versuche, den Schattenseiten meines Geek-Lebens – nämlich dem langen Sitzen – in der lokalen Schwimmhalle entgegenzuwirken.