DJI Osmo Pocket 4: Slow-Motion auf Pro-Niveau soll teure Kameras herausfordern

Nach dem ersten offiziellen Teaser-Video zur Osmo Pocket 4 will DJI das Interesse mit einem weiteren kurzen Clip hochhalten und deutet dabei auf einen möglichen Sprung bei den Zeitlupen-Fähigkeiten des Pocket 4 hin. Während die aktuelle Osmo Pocket 3 bereits 4K mit 120fps beherrscht, wird sich die Osmo Pocket 4 höchstwahrscheinlich in einen neuen, deutlich professionelleren Bereich vorwagen.
Das Zeitlupenmaterial in DJIs Teaser-Clip mit der Überschrift "The World in my Pocket" passt zu den seit Längerem kursierenden Gerüchten über einen 4K-Modus mit 240 fps. Das wäre genau doppelt so langsam und flüssig wie das Limit der Pocket 3 und würde es Kreativen ermöglichen, eine Sekunde Echtzeitmaterial in etwa 10 Sekunden Zeitlupe zu strecken, zumindest wenn das Hauptmaterial mit 24 fps aufgenommen wird.
Erwähnenswert ist auch, dass Leaks zur Retail-Verpackung die Spekulationen über 6K-Aufnahmen der Osmo Pocket 4 angeheizt haben, etwas, das DJI bisher noch nicht angeteasert hat. Damit könnte DJIs winzige Gimbal-Kamera fast in einer eigenen Klasse spielen.
Zum Vergleich: 4K mit 120fps gibt es bei der Hauptkamera des iPhone 17 Pro, das manche bereits in der Tasche haben könnten. 240fps in 4K oder 6K fehlen dagegen bei der Mehrheit der "echten" Kameras von Sony, Canon und Panasonic, obwohl einige davon mehr als 2.500 Euro kosten.
Abseits des angeteaserten Slow-Motion-Upgrades soll die DJI Osmo Pocket 4 einen verbesserten 1-Zoll-CMOS-Sensor, bis zu 14 Blendenstufen Dynamikumfang, internen Speicher und weitere Verbesserungen bieten.
Bis zum Launch am 16. April sind es nur noch wenige Tage, DJI wird daher sehr wahrscheinlich weitere Teaser veröffentlichen.







