Notebookcheck Logo

Osmo Pocket 4: Großer Leak kurz vor Launch könnte Sony und Canon nervös machen

DJI Osmo Pocket 4
ⓘ Igor Bogdanov, DJI
DJI Osmo Pocket 4
Ein geleaktes Bild der Verkaufsverpackung der DJI Osmo Pocket 4 ist aufgetaucht und bestätigt die Unterstützung für 4K-Video mit 240fps. Vor dem Marktstart am 16. April positioniert diese Spezifikation die kompakte Gimbal-Kamera mit 1-Zoll-Sensor als Konkurrenz zu professionellen Kameras und bietet Zeitlupenfunktionen, die bei den meisten High-End-Systemkameras bislang fehlen.

Nach einer Reihe offizieller Teaser und geleakter Verkaufsverpackungen zeichnet sich die DJI Osmo Pocket 4 für Fans kompakter Vlogging-Kameras zunehmend als Generationssprung ab. Da der Marktstart am 16. April nur noch wenige Tage entfernt ist, haben frühere Berichte bereits auf einen möglichen Wechsel zu 6K-Auflösung und 240fps-Slow-Motion hingewiesen.

Inzwischen scheint das Rätsel um Auflösung und Bildraten der DJI Osmo Pocket 4 gelöst zu sein. Ein kürzlich von DJI auf X geteilter Zeitlupenclip hatte zwar bereits auf verbesserte Slow-Motion-Funktionen hingedeutet, nun ist jedoch ein neues Leak-Bild der Einzelhandelsverpackung der Osmo Pocket 4 aufgetaucht, auf dem eine Angabe klar zu erkennen ist, auf die Video-Enthusiasten gewartet haben, und zwar 4K240.

Damit dürfte der Status der Pocket 4 als Zeitlupen-Kraftpaket schon vor der Vorstellung praktisch feststehen, denn der Sprung auf 240fps bei 4K-Auflösung ist ein größerer Meilenstein, als es zunächst den Anschein hatte.

Ein weiteres geleaktes Bild der Verpackung der DJI Osmo Pocket 4 scheint nun 4K-Video mit 240fps zu bestätigen
ⓘ Weibo
Ein weiteres geleaktes Bild der Verpackung der DJI Osmo Pocket 4 scheint nun 4K-Video mit 240fps zu bestätigen

Zum Vergleich: Die aktuelle Osmo Pocket 3 erreicht maximal 4K/120fps. Und während High-End-Smartphones wie das iPhone 17 Pro 4K/120fps bieten, unterstützt derzeit keine günstige und breit verfügbare Kamera echtes 4K/240fps in Zeitlupe, die wenigen entsprechenden Modelle kosten bis zu 10.000 Euro, da sie in Filmproduktionen eingesetzt werden.

Insgesamt bringt DJI dieses Leistungsniveau in eine Gimbal-Kamera, die in die Hosentasche passt, und lässt damit viele klassische Kamera-Setups alt aussehen.

Allerdings bleibt festzuhalten, dass der vergleichsweise kleine 1-Zoll-Sensor der Osmo Pocket 4 nicht mit einem Vollformatsensor mithalten kann, Sony- und Canon-Kameras schaffen 240fps problemlos in 1080p. Mit anderen Worten: Bei der Wahl einer neuen Kamera gibt es immer Kompromisse, die berücksichtigt werden müssen. Trotzdem ist bemerkenswert, dass DJI mit einer Kamera, die Gerüchten zufolge ab 500 US-Dollar starten soll, Neuland betritt.

Quelle(n)

Teilen Sie diesen Artikel, um uns zu unterstützen. Jeder Link hilft!
Mail Logo

Keine Kommentare zum Artikel

Fragen, Anregungen, zusätzliche Informationen zu diesem Artikel? - Uns interessiert Deine Meinung (auch ohne Anmeldung möglich)!
Keine Kommentare zum Artikel / Antworten

static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten
> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-04 > Osmo Pocket 4: Großer Leak kurz vor Launch könnte Sony und Canon nervös machen
Autor: Martin Filipov, 12.04.2026 (Update: 12.04.2026)