Darum ist dieser 95 % positive Reperatursimulator aktuell so im Hype

In ReStory: Chill Electronics Repairs führen Spieler einen kleinen Elektronikladen mitten im Tokio der 2000er-Jahre. Auf dem Reparaturtisch landen Handhelds und Handys, aber auch Kameras, Musikplayer und sogar virtuelle Haustiere. Neben fiktiven Produkten, die an reale Technik erinnern, sind sogar offiziell lizenzierte Atari-Geräte mit dabei. ReStory ist allerdings mehr als ein reiner Reparatur-Simulator. Spieler führen gleichzeitig ihren Laden, nehmen Aufträge an, bestellen Ersatzteile und müssen Rechnungen sowie Finanzen im Blick behalten. Mit dem verdienten Geld lassen sich neue Werkzeuge und Reparaturlizenzen kaufen, durch die wiederum weitere Gerätetypen freigeschaltet werden.
Den Kern des Gameplays bildet allerdings das Reparieren. Defekte Geräte werden aufgeschraubt und Stück für Stück auseinandergenommen, bevor sich Spieler auf die Suche nach kaputten Komponenten machen. Bauteile und Gehäuse werden gereinigt, defekte Teile ausgetauscht und anschließend muss natürlich alles wieder richtig zusammengesetzt werden. Mit fortschreitender Spielzeit landen zunehmend komplexere Geräte auf dem Tisch und neue Werkzeuge erleichtern die Arbeit.
Dazu kommt eine überraschend umfangreiche Story. Kunden bringen nämlich nicht nur kaputte Elektronik, sondern auch ihre ganz eigenen Geschichten mit in den Laden. In Gesprächen treffen Spieler immer wieder Entscheidungen, die den weiteren Verlauf der Handlung beeinflussen können. Dadurch entstehen verzweigte Handlungsstränge, die sogar zu unterschiedlichen Enden führen können. Genau diese Mischung aus entspanntem Reparatur-Gameplay, 2000er-Nostalgie und überraschend umfangreicher Story dürfte einen großen Teil des aktuellen Hypes erklären.


Die Spielewebsite GameSpew vergab im Test starke 9 von 10 Punkten und lobte vor allem das befriedigende Reparatur-Gameplay, die detailreich gestalteten Geräte und die gelungene Balance zwischen Realismus und Zugänglichkeit. Auch die nostalgische Präsentation und das Zusammenspiel aus Reparaturen und Shop-Management konnten überzeugen. Kritik gab es lediglich für das zu Beginn etwas repetitive Gameplay und einige Probleme bei der Controller-Unterstützung.
Die Steam-Community urteilt sogar noch enthusiastischer: 95 Prozent von knapp 5.000 Rezensionen fallen positiv aus. Auf Metacritic steht ReStory derzeit bei einem Metascore von 81 und einem User Score von 9.0. Auf dem Steam Deck (erhältlich auf Amazon für 580 Euro) ist der Titel als „Spielbar“ eingestuft.
Platz 1 bei Trending Games und Popular Releases
Die Reparatursimulation von Mandragora wurde am 6. August von Publisher tinyBuild veröffentlicht und steht inzwischen auf Platz 1 unter Trending Games und Popular Releases bei SteamDB. Bei den Hot Releases reicht es immerhin für Platz 2. Auch die Spielerzahlen können sich sehen lassen: In der Spitze waren bereits 19.647 Spieler gleichzeitig online.
Normalerweise kostet ReStory: Chill Electronics Repairs auf Steam 19,99 Euro. Zum Start gewähren die Entwickler allerdings 10 Prozent Einführungsrabatt, wodurch der Preis noch bis zum 20. August auf 17,99 Euro sinkt.
















