Dell bringt neuen Mini-PC für ThinOS 10 und Windows 11 IoT auf den Markt

Dell hat seine Thin-Client-Sparte mit dem Pro Micro Thin Client Q9M1260 wieder aufgegriffen. Als leistungsschwächere Alternative zum QCM1250, der unter anderem auf Amazon zu finden ist, tauscht der Q9M1260 Intel Arrow Lake gegen Intel-Twin-Lake-Prozessoren mit einer TDP von bis zu 7 Watt aus. Deshalb setzt Dells neuer Thin Client auf eine passive statt auf eine aktive Kühlung.
Zusätzlich verbaut Dell in dem 182 x 178 x 36 Millimeter großen Gehäuse einen M.2-2230-Steckplatz für PCIe-Gen-3- oder UFS-2.1-Speicher sowie einen zweiten M.2-2230-Steckplatz für Wi-Fi-6E- oder WiFi-7-Karten. Darüber hinaus lässt sich der Q9M1260 mit einem von sieben optionalen Port-Modulen konfigurieren, bis hin zu einem optischen 1GBit/s-Ethernet-Port. Zur Einordnung, Dells neuer Thin Client wird über einen 65 Watt starken USB-Typ-C-Anschluss statt über einen DC-Stromanschluss versorgt.
Der Pro Micro Thin Client ist mindestens mit dem Intel N150 Prozessor mitsamt 8GB DDR5-5600-RAM bestückt. Dell bietet zwar auch 16GB DDR5-5600-RAM an, bei beiden Varianten arbeitet der Arbeitsspeicher jedoch im langsameren Single-Channel-Modus. Der Dell-Mini-PC lässt sich wahlweise außerdem mit dem Intel N250 oder dem Core 3 N350 konfigurieren, wobei der Core 3 N350 mit Abstand die höchste Leistung bietet, da er doppelt so viele Gracemont-E-Cores wie der N150 und der N250 besitzt.
Preislich startet der Pro Micro Thin Client in Deutschland bei rund 730 Euro, eine passende Maus oder Tastatur sind in diesem Preis allerdings nicht enthalten. Alle weiteren Details sind auf der offiziellen Webseite von Dell zu finden.










