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„Doom mit Kiemen“: Darum ist dieser neue Indie-Titel auf Steam gerade so im Hype

How to Fish ist am 20. August auf Steam erschienen.
ⓘ Dazed Games
How to Fish ist am 20. August auf Steam erschienen.
How to Fish schießt mit rund 268.000 gleichzeitigen Spielern an zahlreichen etablierten Steam-Hits vorbei. Warum das Spiel so erfolgreich ist und weshalb Spieler es auch als „Doom mit Kiemen“ bezeichnen, erklären wir in diesem Artikel.

Mit How to Fish hat es ein weiteres Indie-Game geschafft, auf Steam einen regelrechten Traumstart hinzulegen. Am Sonntag erreichte das Koop-Spiel von Dazed Games laut SteamDB einen Peak von rund 268.000 gleichzeitig aktiven Spielern. Damit lag es zeitweise auf Platz 5 der meistgespielten Steam-Titel – noch vor Palworld, Apex Legends und Rust. Auch die Bewertungen sind außerordentlich gut: fast 13.000 Rezensionen mit einem positiven Durchschnitt von 94 Prozent – und das, obwohl das Spiel ohne vorausgegangene Early-Access-Phase erst am 20. August erschienen ist.

Angeln mit Schrotflinte statt Kescher

Im Wesentlichen handelt es sich um eine physikbasierte Angelsimulation für bis zu vier Spieler. Nach einem betrunkenen Bootsausflug strandet man auf einer Insel und muss sich zunächst mit dem Verkauf von Muscheln über Wasser halten, bis das Geld für die erste Angel reicht. Das Angeln ist simpel: Köder auswerfen, warten und den Fisch an Land ziehen. Dieser landet dann aber nicht einfach im Inventar, sondern zappelt auf dem Boden herum, bis man ihm das Licht ausknipst – und dafür bietet How to Fish diverse, meist unnötig brutale Möglichkeiten. 

Im Bild: Ein Gameplay-Screenshot aus How to Fish.
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Im Bild: Ein Gameplay-Screenshot aus How to Fish.
Im Bild: Ein Gameplay-Screenshot aus How to Fish.
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Im Bild: Ein Gameplay-Screenshot aus How to Fish.

In den Steam-Rezensionen wird How to Fish auch als „Doom mit Kiemen“ bezeichnet – und das ist eine durchaus treffende Beschreibung. Während man seinen Fang anfangs noch mit bloßen Händen in den Fischhimmel schickt, kommen später Messer, Schlagringe, Schrotflinten und sogar Scharfschützengewehre dazu. Besonders lukrativ sind Trickshots: Wer einen Fisch in die Luft wirft und ihn anschließend per 360-Grad-Drehung abknallt, verdient zusätzliches Geld. Nebenbei können Spieler Möwen grillen, Bosse bekämpfen, weitere Inseln freischalten oder ihre gesamten Einnahmen beim Roulette verspielen.
Gemeinsamer Blödsinn als Erfolgsrezept

Spieler beschreiben How to Fish als ausgesprochen unterhaltsam. Es produziert im Koop ständig absurde und unvorhersehbare Situationen, was der ausschlaggebende Grund für den Erfolg sein dürfte. Damit schlägt das Spiel in eine ähnliche Kerbe wie PEAK, R.E.P.O. oder Content Warning: günstige Koop-Spiele, bei denen das gemeinsame Blödsinnmachen im Vordergrund steht. Zufall? Eher nicht. How to Fish wurde von Evil Landfall finanziell und beratend unterstützt. Hinter dem Unternehmen steht Landfall, das mit Content Warning und als Co-Entwickler von PEAK bereits Erfahrung mit erfolgreichen Koop-Spielen dieser Art gesammelt hat.

Dass sich solche Titel gut für kurze Clips auf TikTok und YouTube eignen, dürfte ebenfalls zum Erfolg beigetragen haben – genauso wie der vergleichsweise günstige Preis von 7,49 Euro. Bis zum 27. August gilt noch ein Launch-Rabatt von 38 Prozent, der den Preis auf 4,64 Euro senkt. Übrigens: How to Fish ist auch auf dem Steam Deck (derzeit 780 Euro auf Amazon) spielbar.

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Autor: Marius Müller, 24.08.2026 (Update: 24.08.2026)