Doppel-Solar statt Power Glass: Wie Amazfit die Garmin Fenix Solar herausfordert

Dass Zepp Health an einer Smartwatch mit Solarladung arbeitet, darf inzwischen als gesichert gelten. Die Amazfit T-Rex Dual Solar deutet es dabei durch den Namen schon ein wenig an: So kommt die Uhr offenbar mit zwei Solarzellen. Wir haben bereits im August spekuliert, dass Amazfit bei der T-Rex Dual Solar eben zwei Solarzellen nutzt - und zwar auf der Vorder- und der Rückseite der Uhr, was auch schon Informationen in der App nahegelegt haben.
Das klingt auf den ersten Blick ein wenig ungewöhnlich, allerdings würde es zur Positionierung der T-Rex-Smartwatches durchaus passen. Mit diesen richtet sich Zepp Health nämlich nicht nur an Ausdauersportler, die alle zwei Tage ihre kurze Laufrunde abspulen, sondern auch an Nutzer, die längere, mehrtätige Touren oder sogar Expeditionen durchführen. Beispielsweise während einer Mittagspause lässt sich die Smartwatch dann im Prinzip natürlich abnehmen und mit der Rückseite nach oben in die Sonne legen. Der Vorteil: Auf der Rückseite einer Smartwatch gibt es nicht nur Platz für eine kleine Ladelinse um das Display, stattdessen befindet sich auf der Rückseite im Regelfall nur die optische Sensorik und ein Ladeanschluss, was vergleichsweise wenig fläche einnimmt.
Nun bestätigt Gadgets & Wearables unsere Vermutung und beruft sich dabei auf eine eigene Analyse der APK. Dort ist auch aufgeführt, dass die Solarintensität eben für das vordere und das auf der Rückseite der Uhr befindliche Panel differenziert wird. Dabei dürfte das rückseitige Solarpanel eben auch größer sein. Durch diese Anzeige der von der Uhr empfangenen Intensität der Sonnenstrahlung ließe sich diese dann auch noch besser ausrichten. Aktuell ist unklar, wann und zu welchem Preis die Amazfit T-Rex Dual Solar auf den Markt kommen wird, Zertifizierungen deuten aber auf einen eher nahen Marktstart hin.





