Wir haben am IFA-Stand von Dreame gleich vier Konzept-Kameras entdeckt, die zeigen sollen, woran der Hersteller arbeitet. Wie üblich gilt, dass derartige Konzepte eine Zukunftsvision zeigen sollen, es handelt sich dabei nicht um marktreife Produkte. Ob oder wann diese Kameras tatsächlich auf den Markt kommen werden, ist noch völlig unklar.
Die erste dieser Konzept-Kameras sieht fast wie eine herkömmliche Kompaktkamera aus, nur mit dem Unterschied, dass die Kamera "ausgeklappt" werden kann. Denn diese sitzt auf einem motorisierten Gimbal, wodurch besonders gut stabilisierte Videoaufnahmen möglich sein sollen. Da der Gimbal die Kamera auch nach hinten ausrichten kann, eignet sich diese Kamera auch für Selfies oder fürs Vlogging. Die Kamera bietet einen Joystick und je ein Einstellrad für Daumen und Zeigefinger, neben dem großen Touchscreen.
Dreame bewirbt das Konzept mit einem Zoom-Objektiv mit einer variablen Blende, die maximal f/1.4 erreicht, sowie mit einem 100 Megapixel Micro-Four-Thirds-Sensor, der aktuell nicht existiert. Die Aufschrift rund um das Objektiv hat nicht nur einen Tippfehler bei "Ambient Light Sensor", sondern nutzt auch das Leica-Markenzeichen "Summilux" – ob das wohl abgesprochen ist? Die Kamera soll 6K-HDR-Videos mit 60 Bildern pro Sekunde aufzeichnen können.
Dreame zeigt am Messestand auch gleich drei Varianten einer "Gimbal Cinema Camera". Die Variante mit einer Kamera gleicht abgesehen vom Formfaktor der Kompaktkamera. Die Version mit zwei Kameras fügt ein ausklappbares Display hinzu. Die Variante mit drei Kameras bietet dagegen sowohl eine Ultraweitwinkel-Kamera als auch eine 200 MP Tele-Kamera, und soll einen Zoom-Bereich von 16 – 800 mm (Kleinbild-äquivalent) abdecken.
Quelle(n)
Dreame | Eigene



















